Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen besorgniserregende Rekordwerte
Klaus-Dieter StahrUnterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen besorgniserregende Rekordwerte
Schulen in Westthüringen kämpfen mit wachsender Krise durch Unterrichtsausfälle
An den weiterführenden Schulen in Westthüringen häufen sich die Fälle von gestrichenen Unterrichtsstunden. Die Landesregierung bestätigte, dass zahlreiche Stunden ohne Ersatz ausfallen. Dies sorgt bei Eltern, Lehrkräften und lokalen Verantwortlichen für wachsende Besorgnis.
Die Zahlen aus dem Frühjahreshalbjahr 2025/26 sind alarmierend: An der Staatlichen Regelschule Dermbach fielen mit 25,7 Prozent die meisten Stunden aus. Knapp dahinter liegt die Erste Gemeindeschule Bad Salzungen mit 24,2 Prozent. An der Regelschule Geisa entfielen 21,2 Prozent des Unterrichts ohne Ersatz.
Besonders betroffen sind an der Regelschule Geisa die Fächer Englisch, Mathematik und Sport. Der Großteil der ausgefallenen Stunden bleibt unkompensiert, was zu Lücken in der Bildung der Schüler führt. Die Belastung für Lehrkräfte und Familien hat dadurch weiter zugenommen.
Der CDU-Politiker Martin Henkel bezeichnete die Situation als inakzeptabel. Er fordert vom Staatlichen Schulamt Westthüringen schnelle Maßnahmen, um vor Beginn des nächsten Schuljahres spürbare Verbesserungen zu erreichen. Die Landesregierung reagierte mit Maßnahmen wie einer optimierten Personalgewinnung und dem Einsatz von Vertretungskräften.
Die Landesregierung hat die Schwere des Problems anerkannt und leitet nun Schritte ein, um den Personalmangel zu beheben, der für die Ausfälle verantwortlich ist. Schulen, Lehrkräfte und Eltern warten nun darauf, ob diese Änderungen nachhaltige Entlastung bringen werden.






