28 April 2026, 06:19

Union fordert drittes Entlastungspaket für Autofahrer und Pendler

Plakat mit einem Zug auf einer Bahnschiene mit mehreren Menschen in der Nähe, begleitet von Text, der 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation.' lautet.

Union fordert drittes Entlastungspaket für Autofahrer und Pendler

Die Unionsfraktion von CDU und CSU drängt auf ein drittes Entlastungspaket zur Unterstützung von Autofahrern. Der neue Vorstoß folgt auf zwei bereits im April und Mai beschlossene Maßnahmen. Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sepp Müller erklärte, soll sich das aktuelle Paket vor allem an kleine Unternehmen, Logistikfirmen und Pendler richten.

Einzelheiten des dritten Hilfspakets nannte Müller in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Demnach wird über eine erhöhte Pendlerpauschale diskutiert, die möglicherweise bereits ab Juli greifen könnte. Weitere Details stammen laut Zeitung aus "Koalitionskreisen".

Anders als bei den bisherigen breit angelegten Subventionen setzt die Regierung diesmal auf gezieltere Unterstützung. Gering- und Mittelverdiener sollen besonders profitieren, während dauerhafte, steuerfinanzierte Zuschüsse unwahrscheinlich bleiben. Experten warnen, dass sich die Preise für Öl und Kraftstoffe erst in Monaten normalisieren dürften.

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Die endgültige Entscheidung über das Paket hängt von der weiteren Entwicklung ab. Ein entscheidender Faktor bleibt die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, die die globale Treibstoffversorgung beeinträchtigt. Einen Zeitplan für die Umsetzung gibt es bisher nicht.

Sollte das dritte Entlastungspaket beschlossen werden, wäre dies ein weiterer Schritt zur Bewältigung der steigenden Spritpreise. Die Konzentration auf Pendler und kleine Betriebe zeigt dabei einen Wandel hin zu selektiverer finanzieller Hilfe. Wann die Maßnahmen greifen, bleibt jedoch ungewiss – die Regierung beobachtet weiterhin die Lage auf den internationalen Schifffahrtsrouten.

Quelle