Thomas Grasmück bleibt bis 2027 Generaldirektor des Saarländischen Rundfunks
Christos SchwitalThomas Grasmück bleibt bis 2027 Generaldirektor des Saarländischen Rundfunks
Thomas Grasmück bleibt für eine zweite Amtszeit Generaldirektor des Saarländischen Rundfunks (SR). Der Rundfunkrat des Senders stimmte mit großer Mehrheit für ihn und verlängerte damit seine Führung bis Anfang 2027. Seine Wiederwahl folgt auf einen Wahlkampf, der auf Innovation und regionale Verankerung setzte.
Grasmück hatte das Amt 2021 übernommen, nachdem er bereits eine lange Karriere beim SR durchlaufen hatte. Begonnen hatte er als freier Mitarbeiter, bevor er zum stellvertretenden Programmdirektor aufstieg. Während seiner ersten Amtszeit trieb er Reformen voran, darunter Personalabbau und eine Umverteilung der Ressourcen.
Sein Gegenkandidat, Peter Dinges, brachte jahrzehntelange Erfahrung in den Wahlkampf ein. Als Geschäftsführer der nationalen Filmförderanstalt FFA seit 2004 warb er für eine „unverfälschte Außenperspektive“, um den Sender neu zu beleben. Dennoch setzte sich Grasmück deutlich durch und erhielt bereits im ersten Wahlgang 22 von 24 Stimmen.
Für die Zukunft hat sich Grasmück vorgenommen, den SR „innovativ, zukunftsfähig und fest in der Region verankert“ zu halten. Seine Pläne knüpfen an bereits eingeleitete Veränderungen an und zielen darauf ab, den Sender zu modernisieren, ohne seinen lokalen Fokus zu verlieren.
Die Abstimmung bestätigt Grasmücks Position bis 2027. Sein Programm konzentriert sich nun darauf, die Reformen zu vertiefen und gleichzeitig die Bindung des SR an das Saarland zu stärken. Die künftige Ausrichtung des Senders wird davon abhängen, wie es gelingt, Innovation mit der regionalen Identität in Einklang zu bringen.






