17 June 2026, 18:03

Theatersanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro

Lecker Personalentscheidung: Warum grüne Postenvergaben umstritten sind

Theatersanierung verzögert sich erneut – Kosten explodieren auf 45,6 Millionen Euro

Die Sanierung des städtischen Theaters verzögert sich erneut – und die Kosten steigen weiter. Das Projektbudget beläuft sich nun auf 45,6 Millionen Euro, nachdem es um 5,5 Millionen Euro aufgestockt wurde. Gleichzeitig sorgt eine aktuelle Personalentscheidung in der Politik für Aufsehen, da sie als fragwürdige Verflechtung wahrgenommen wird.

Die Wiedereröffnung des Theaters wurde abermals verschoben. Ursprünglich für den Beginn der Spielzeit 2026/27 geplant, soll es nun erst im Januar 2027 seine Pforten öffnen. Die Stadtverwaltung räumte ein, dass unvorhergesehene Ereignisse den Fortschritt weiterhin beeinträchtigen könnten.

Unterdessen wurde Andreas Lukas mit Unterstützung von CDU, SPD und Grünen zum Leiter der Stadtentwicklung gewählt. Er berief daraufhin Kim Theisen als leitende Beraterin. Theisen, ehemalige Co-Vorsitzende der örtlichen Grünen, verfügt über einen Abschluss in öffentlicher Verwaltung und arbeitet derzeit als Sachbearbeiterin im Bodenschutzrecht. Ihre Ernennung wird von einigen als Beispiel für Günstlingswirtschaft gewertet – vor allem wegen ihrer Verbindungen zu Lukas und den Grünen.

Während die Theatersanierung weiterhin hinter dem Zeitplan zurückliegt und das Budget überzieht, verschärft die jüngste Verzögerung die finanzielle Belastung. Theisens neue Position hat unterdessen eine Debatte über Transparenz bei politischen Personalentscheidungen ausgelöst.

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