SVG Lüneburg hält Trainer-Legende Stefan Hübner bis 2030 – der Kampf gegen Berlins Dominanz
Herlinde JungferSVG Lüneburg hält Trainer-Legende Stefan Hübner bis 2030 – der Kampf gegen Berlins Dominanz
SVG Lüneburg bindet Cheftrainer Stefan Hübner bis 2030 – nach einer herausragenden Saison
Der Verein sicherte sich die Dienste von Stefan Hübner langfristig, nachdem das Team erstmals die Hauptrunde der Liga als Tabellenführer abschloss und im Pokalfinale gegen Friedrichshafen triumphierte. Unterdessen hat Berlin Markus Steuerwald als neuen Cheftrainer verpflichtet – mit dem Ziel, die Rekordserie von neun Meistertiteln in Folge auf zehn auszubauen.
Stefan Hübner trainiert die SVG Lüneburg bereits seit über einem Jahrzehnt und formte den Klub zu einer der führenden Kräfte im deutschen Volleyball. Trotz Interesse anderer Vereine und der Nationalmannschaft entschied er sich für einen Verbleib – mit dem klaren Ziel, das Finale enger zu gestalten als die 0:3-Niederlage im Vorjahr. Seine Entscheidung fällt in eine Phase, in der Lüneburg die jahrzehntelange Vorherrschaft von Berlin und Friedrichshafen herausfordert, die seit 1997 jeden Titel unter sich ausmachten.
Berlin bleibt jedoch der Topfavorit, nachdem der Verein am 26. April 2023 Markus Steuerwald als neuen Trainer präsentierte. Eigentlich sollte Steuerwald in der kommenden Saison die Grizzlys Giesen übernehmen, doch nach den frühen Ausscheiden im Pokalhalbfinale und der Champions-League-Gruppenphase löste er Alexandre Leal ab. Mannschaftskapitän Ruben Schott zeigte sich überzeugt von der neuen Führung und betonte das Vertrauen in Steuerwalds Arbeit. Zudem hat Berlin in dieser Saison sowohl den Ligapokal als auch das Rückspiel gegen Lüneburg für sich entschieden.
Mit Hübners langfristiger Verpflichtung steht Lüneburg für die anstehenden Finals bestens da – doch Berlin, nun unter Steuerwalds Regie, wird alles daransetzen, den zehnten Titel in Folge zu holen. Die Entscheidung fällt damit nicht nur über die Meisterschaft, sondern auch darüber, ob Lüneburg die fast 30-jährige Dominanz der deutschen Spitzenclubs endlich durchbrechen kann.






