Streit um Hunde im Martin-Luther-King-Park: Mainz sucht nach Lösungen für Hundebesitzer
Christos SchwitalStreit um Hunde im Martin-Luther-King-Park: Mainz sucht nach Lösungen für Hundebesitzer
Martin-Luther-King-Park in Mainz: Grüne Oase oder Hundeauslauf? Streit um Nutzung des beliebten Parks
Der Martin-Luther-King-Park (MLK) in Mainz ist ein vielgenutzter Grünraum – besonders bei Hundehaltern. Obwohl Schilder zur Leinenpflicht aufstellen, lassen einige Besitzer ihre Tiere frei laufen. Dies führt zu wachsenden Spannungen über die künftige Nutzung des Parks.
Der Park verbindet den Stadtteil Hartenberg-Münchfeld mit der Innenstadt und bietet Wege für Fußgänger und Radfahrer. Zudem gibt es Bänke, einen Tischtennistisch, eine Boule-Bahn, einen Fußballplatz und einen Basketballkorb. Doch seine Beliebtheit bei Hundebesitzern sorgt für Diskussionen.
Im Juli 2025 demonstrierten Anwohner mit ihren Hunden im MLK-Park. Sie forderten bessere Infrastruktur, darunter einen eingezäunten Hundeauslauf. Die Aktion veranlasste den Mainzer Stadtrat zum Handeln.
Bis Anfang September 2025 wurden Behörden angewiesen, mögliche Standorte für eingezäunte Hundewiesen zu prüfen. Konkrete Entscheidungen blieben jedoch aus. Stadträtin Steinkrüger hatte zuvor betont, dass eine Umwidmung öffentlicher Grünflächen in Hundezonen unwahrscheinlich sei. Begrenzte Mittel und bereits beschlossene Sanierungspläne – genehmigt im Mai 2024 – erschweren Änderungen.
Derweil bleibt der MLK-Park ein gemeinschaftlich genutzter Raum, in dem die Leinenpflicht weiterhin gilt. Neue Entwicklungen gab die Stadt bisher nicht bekannt.
Die Proteste zeigten den Bedarf an besseren Hundeeinrichtungen in Mainz. Zwar prüft die Verwaltung mögliche Standorte, doch mit schnellen Lösungen ist nicht zu rechnen. Die weitere Entwicklung hängt von verfügbaren Ressourcen und den Rahmenbedingungen der Stadtplanung ab.






