Stark Defence revolutioniert maritime Sicherheit mit KI-Drohnenboot Vanta 6
Christos SchwitalStark Defence revolutioniert maritime Sicherheit mit KI-Drohnenboot Vanta 6
Stark Defence stellt neues KI-gesteuertes Drohnenboot Vanta 6 vor
Das Rüstungsunternehmen Stark Defence hat ein neues, mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes Drohnenboot namens Vanta 6 präsentiert. Das autonome System ist für die maritime Überwachung und Abschreckung konzipiert und kann verdächtige Schiffe verfolgen sowie Luftdrohnen starten. Parallel arbeitet das Unternehmen an der Verfeinerung seines Minerva-Systems, das auf Anpassungsfähigkeit statt auf reine Leistungsdaten in den Bereichen Kommando- und Waffenkontrolle setzt.
Mit einer Länge von knapp sechs Metern läuft die Vanta 6 auf einer offenen Softwareplattform. Ihre KI vergleicht Satellitendaten mit Echtzeit-Bewegungen von Schiffen und ermöglicht so eine durchgehende Lageerfassung. Das Drohnenboot kann Schiffe ohne aktive Transponder identifizieren, sie umkreisen und dank crewlosem Betrieb Ermüdungserscheinungen vermeiden.
Zudem dient das System als Startplattform für weitere Drohnen, was seinen Einsatz sowohl in defensiven als auch offensiven Rollen erweitert. Die Preise beginnen im sechsstelligen Bereich und variieren je nach Sensorik und Zusatzausstattung. Zum Vergleich: Das größere, unbewaffnete Drohnenboot von Rheinmetall kostet rund 350.000 Euro – deutlich weniger als herkömmliche Marine-Systeme.
Neben der Vanta 6 entwickelt Stark Defence Minerva, ein integriertes Kommando- und Waffenleitsystem. Anders als klassische Lösungen setzt Minerva auf softwarebasierte Flexibilität statt auf reine Leistungsparameter. Die offene Architektur ermöglicht eine einfache Anbindung an NATO-Netzwerke oder zivile Behörden.
Die Vanta 6 bietet durchgehende, crewlose Seeüberwachung mit KI-gestützter Verfolgung und Drohneneinsatz. Ihr modulares Design und die wettbewerbsfähigen Preise könnten sie zu einer praktikablen Alternative zu teuren Marine-Assets machen. Gleichzeitig zielt Minervas anpassbares Framework darauf ab, die Koordination zwischen militärischen und zivilen Operationen zu vereinfachen.






