Spieler aus Deutschland und Curaçao beten gemeinsam nach dem 7:1-Sieg
Christos SchwitalSpieler aus Deutschland und Curaçao beten gemeinsam nach dem 7:1-Sieg
Nach einem Fußballspiel versammelten sich Spieler aus Deutschland und Curaçao spontan zu einem Gebetskreis. Die Geste war ein freiwilliger Ausdruck des Glaubens und keine organisierte Kampagne. Deutschland hatte zuvor mit einem deutlichen 7:1-Sieg gegen Curaçao gewonnen.
Das Spiel endete mit einem klaren 7:1-Erfolg für die deutsche Mannschaft. Nach dem Schlusspfiff kamen Spieler beider Teams auf dem Platz zusammen. Die deutschen Abwehrspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah schlossen sich ihren Gegnern aus Curaçao im Kreis an.
Nmecha beschrieb den Moment später als Ausdruck christlicher Brüderlichkeit. Er betonte, dass durch den Fußball Jesus verherrlicht werde, was sie zum Gebet inspiriert habe. Die Aktion war völlig unvorbereitet und erfolgte ohne Beteiligung von Fußballverbänden oder offiziellen Stellen.
In den letzten Jahren gab es im Fußball zahlreiche politische und gesellschaftliche Gesten, darunter das Kniefall-Protestieren sowie Kampagnen für Vielfalt, Inklusion und LGBT-Rechte. Solche Initiativen wurden oft von Verbänden, Vereinen oder Aktivistengruppen vorangetrieben. Der Gebetskreis hingegen war rein persönlich und vom Glauben motiviert.
Das Gebet unterstrich eine andere Form der Einheit auf dem Fußballplatz: einen seltenen, uninszenierten Moment gemeinsamer Überzeugung zwischen gegnerischen Spielern. Die Szene steht im Kontrast zu den heute häufiger zu beobachtenden politisch geprägten Bekundungen im Sport.






