Siemens Mobility und Braunschweig planen Milliarden-Investition in Bahntechnik der Zukunft
Luka BoucseinSiemens Mobility und Braunschweig planen Milliarden-Investition in Bahntechnik der Zukunft
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort des Unternehmens für Bahnsicherungstechnik und Automatisierung auszubauen. Das Projekt zielt darauf ab, die Anlagen zu modernisieren und die wachsende globale Nachfrage nach digitalen Lösungen für die Schieneninfrastruktur zu bedienen.
Die Erweiterung wird ein 20.000 Quadratmeter großes Gelände umfassen, das teilweise im Besitz von Siemens Mobility und der Stadt steht. Um die Pläne voranzubringen, sind ein Grundstückstausch und der Austausch ausgewählter Parzellen erforderlich. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten die Details der Übertragung finalisieren.
Marc Ludwig, CEO des Bereichs Schieneninfrastruktur bei Siemens Mobility, plant, den Standort Braunschweig nach den neuesten Produktionsstandards zu modernisieren. Das Projekt soll die Kapazitäten erhöhen und fortschrittliche, digitalisierte Fertigungsprozesse einführen. Zudem wird erwartet, dass es Arbeitsplätze sichert und die wirtschaftliche Aktivität in der Region ankurbelt.
Bürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete die Vereinbarung als vorteilhaft für beide Seiten: Siemens Mobility erhält Raum für Wachstum, während die Stadt Flächen für die Entwicklung des Bahnstadt-Viertels gewinnt. Das Unternehmen wird sich zudem an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen.
Die Vereinbarung festigt die Position von Siemens Mobility als führendes Unternehmen in der Bahninfrastrukturtechnologie und stärkt den Ruf Braunschweigs als wichtiger Wirtschaftsstandort. Zum Projekt gehören auch neue Einrichtungen, darunter eine hochmoderne Produktionshalle, die künftige Erweiterungen unterstützen soll.
