02 April 2026, 10:14

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Schwarzes und weißes Bild einer Zugentgleisung mit Trömmern auf den Schienen, einer Gruppe von Menschen in der Nähe, einem Fahrzeug im Vordergrund und einer Brücke mit Strommästen und -leitungen im Hintergrund unter einem Himmel.

Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf

Ein 21-jähriger Gleisarbeiter aus Gelsenkirchen wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf schwer verletzt, nachdem er von einem Zug erfasst worden war. Der Mann befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls in einem abgesperrten Bereich des Bahnhofs, als ein Regionalexpress aus Köln auf dem Gleis einfuhr.

Rettungskräfte trafen schnell am Unfallort ein und leisteten sofortige medizinische Erstversorgung. Der Verletzte wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand bleibt kritisch.

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Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr. Sieben Züge hatten Verspätungen von insgesamt etwa 90 Minuten, während die Strecke selbst für fast zwei Stunden gesperrt werden musste.

Die Deutsche Bahn hatte bereits nach einem separaten Vorfall im Jahr 2023, bei dem ein Mitarbeiter am selben Bahnhof auf der RE-9-Linie angegriffen worden war, die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Zu den neuen Maßnahmen gehören verstärkte Videoüberwachung, häufigere Sicherheitsstreifen in Risikobereichen sowie verpflichtende Notfallknöpfe mit GPS-Trackern für alle Beschäftigten. Nach einer Sicherheitsüberprüfung wurden zudem bundesweit bis Mitte 2024 zusätzliche Schulungen zu Deeskalation und Selbstverteidigung eingeführt.

Die Ermittler untersuchen weiterhin, wie der Arbeiter in den gefährlichen Bereich gelangt war, als der Zug einfuhr. Der Unfall hat dem 21-Jährigen schwere Verletzungen zugefügt und den Reiseverkehr für Fahrgäste stark beeinträchtigt. Im Rahmen der laufenden Untersuchungen wird voraussichtlich auch überprüft, ob die bereits umgesetzten Sicherheitsverbesserungen der Deutschen Bahn ausreichen.

Quelle