Schnieder lehnt Extra-Gelder für die Bahn ab – Effizienz statt Subventionen
Klaus-Dieter StahrSchnieder lehnt Extra-Gelder für die Bahn ab – Effizienz statt Subventionen
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Forderungen nach zusätzlicher finanzieller Unterstützung für die Deutsche Bahn zurückgewiesen. Stattdessen bestehe er darauf, dass sich der Bahnkonzern auf Effizienzsteigerungen und Modernisierung konzentrieren müsse. Für die aktuelle Legislaturperiode sind bereits fast 170 Milliarden Euro für das Unternehmen vorgesehen, davon über 106 Milliarden Euro speziell für Schienenprojekte.
Schnieder argumentiert, die Deutsche Bahn müsse die vorhandenen Mittel effektiver einsetzen. Durch die Digitalisierung des Netzes und eine Beschleunigung der Infrastrukturprojekte erwarte er spürbare Verbesserungen. Zudem rechnet der Minister mit einer schrittweisen Steigerung der Zuverlässigkeit, sobald Bauvorhaben abgeschlossen seien.
Zusätzliche Hilfsgelder lehnt er ab und betont, dass zunächst die betrieblichen Abläufe optimiert werden müssten. Schnieder sieht in langfristigen Fortschritten die Notwendigkeit, räumt jedoch ein, dass Veränderungen Zeit brauchten. Seine Forderungen umfassen mehr Effizienz, einen schnelleren Ausbau sowie den verstärkten Einsatz digitaler Lösungen.
Unter Schnieders Planung wird die Deutsche Bahn keine extra Mittel erhalten. Der Minister setzt weiterhin auf die bessere Nutzung bestehender Ressourcen und den Vorantrieb der Infrastruktur. Die Zuverlässigkeit soll sich allmählich erhöhen, wenn Projekte fertiggestellt werden und die Systeme modernisiert sind.
