18 April 2026, 04:11

Sachsen-Anhalts Wirtschaft 2025: Nominales Wachstum, reale Schwäche und strukturelle Herausforderungen

Schwarz-weißes 19. Jahrhundert-Karte des britischen Empire, überlagert mit einer detaillierten Karte des Königreichs Sachsen-Anhalt, gedruckt auf altem Papier mit textuellen Anmerkungen.

Sachsen-Anhalts Wirtschaft 2025: Nominales Wachstum, reale Schwäche und strukturelle Herausforderungen

Sachsen-Anhalts Wirtschaft zeigte 2025 gemischte Ergebnisse. Während das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf 81,8 Milliarden Euro stieg, sank die realwirtschaftliche Leistung um 0,2 %. Die Entwicklung des Bundeslandes blieb damit sowohl hinter dem bundesweiten Durchschnitt als auch hinter dem Ostdeutschlands zurück.

Das nominale BIP der Region kletterte 2025 um 2,8 % und erreichte 81,8 Milliarden Euro. Nach Inflationsbereinigung schrumpfte die Wirtschaft jedoch um 0,2 %. Damit lag Sachsen-Anhalt unter der nationalen Wachstumsrate sowie unter dem Durchschnitt Ostdeutschlands.

Die Arbeitsproduktivität stieg real um 0,4 %, während das BIP pro Erwerbstätigem um 3,4 % auf 83.100 Euro zunahm. Der Dienstleistungssektor entwickelte sich vergleichsweise gut und wuchs um 0,9 % – ein höherer Wert als im Bundesdurchschnitt. Auch Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei verzeichneten ein stärkeres reales Wachstum als Deutschland insgesamt.

Doch der verarbeitende Sektor kämpfte mit Rückgängen: Die Produktion sank real um 2,7 %. Die verarbeitende Industrie schrumpfte um 1,8 %, und mehrere Teilbranchen meldeten deutliche Umsatzeinbußen.

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Sachsen-Anhalts Wirtschaft stand 2025 vor Herausforderungen: Rückgänge im verarbeitenden Gewerbe wurden durch moderate Zuwächse im Dienstleistungsbereich und in der Landwirtschaft nur teilweise ausgeglichen. Trotz des Anstiegs des nominalen BIP unterstreichen die reale Schrumpfung und das unterdurchschnittliche Wachstum die anhaltenden wirtschaftlichen Belastungen in der Region.

Quelle