Rheydts Kirche wird durch Ehrenamt und lokale Spenden gerettet
Rheydts historisches Wahrzeichen: Die Kirche wird dank jahrelangen Ehrenamts und lokaler Unterstützung Stück für Stück gerettet
Dank jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit und der Unterstützung aus der Region wird die denkmalgeschützte Kirche in Rheydt nach und nach restauriert. Das Projekt, das von der Volksbank im Rheinland eG gefördert wird, macht seit dem Abbau des Kirchturms im Jahr 2021 aus Sicherheitsgründen stetige Fortschritte. Nun, da ab August 2023 die Gerüste an den Fassaden errichtet werden sollen, treibt die Gemeinschaft die Rettung des Bauwerks für kommende Generationen weiter voran.
Der Turm der Kirche war im November 2021 abgebaut worden, nachdem Ingenieure vor einem möglichen Einsturz gewarnt hatten. Seither hat sich der Förderverein unermüdlich für die Beschaffung von Mitteln eingesetzt – mit unzähligen Sitzungen und Verhandlungen. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich aus: Die Volksbank steuerte nun bereits zum fünften Mal 2.000 Euro bei – ein Zeichen für das Gründungsprinzip der Bank, die auf dem Gedanken der Selbsthilfe basiert.
Bis August 2023 werden die Ost-, Süd- und Westfassaden eingerüstet, was den nächsten Abschnitt der Sanierungsarbeiten einläutet. Ziel ist es, den Turm bis 2028 vollständig wiederherzustellen, auch wenn die gesamte Kirche weitere Maßnahmen erfordert. Um die Spendenbereitschaft aufrechtzuerhalten, sucht der Verein derzeit nach einem neuen Motto für die Sammelaktionen, denn jeder Euro bringt die Rückkehr zur einstigen Pracht der Kirche ein Stück näher.
Ein Vertreter der Volksbank lobte das Engagement der Ehrenamtlichen und betonte, wie kreative Lösungen dazu beigetragen hätten, Fördergelder und Spenden optimal einzusetzen. Die Unterstützung der Bank sichert nicht nur die finanzielle Basis des Projekts, sondern verkörpert auch den Gemeinschaftsgeist, der hinter der Rettungsaktion steht.
Der Erfolg der Restaurierung hängt dabei sowohl von den finanziellen Mitteln als auch vom öffentlichen Engagement ab. Mit den bevorstehenden Gerüstarbeiten und dem Ziel, den Turm bis 2028 zu vollenden, gewinnt das Vorhaben weiter an Fahrt. Bleiben die Spenden stabil, könnte die Kirche bald wieder in altem Glanz als Symbol des Rheydter Kulturerbes erstrahlen.






