21 June 2026, 02:11

"Radikale Freundlichkeit": Wie wir Ärger in Dankbarkeit verwandeln können

Der Karotte ohne den Stock: Klaus Eckel über radikale Freundlichkeit

"Radikale Freundlichkeit": Wie wir Ärger in Dankbarkeit verwandeln können

Ein neues Buch mit dem Titel *„Radikale Freundlichkeit“ bietet einen ungewöhnlichen Ansatz im Umgang mit alltäglichen Frustrationen. Statt mit Ärger auf lästige Situationen zu reagieren, schlägt es vor, sie mit Wärme und Gelassenheit zu begegnen. Die Autorin argumentiert, dass selbst kleine Ärgernisse zu Anlässen für Dankbarkeit werden können.

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Das Buch beleuchtet kulturelle Eigenheiten in Sprache und Verhalten. Österreicher:innen verfügen beispielsweise über mehr als 50 Wörter für „Idiot“, darunter „Dodel“, „Wappler“ oder „Vollkoffer“. Fluchen wird in Österreich als eine Art Yoga oder Kraftquelle beschrieben – ein Zeichen für seine tief verwurzelte kulturelle Bedeutung.

Die Autorin plädiert für einen Perspektivwechsel: Statt sich über langsame Autofahrer:innen oder jemanden, der den letzten Parkplatz wegnimmt, zu ärgern, solle man Dankbarkeit ausdrücken. Selbst eigene Fehler werden als „kognitiver Minimalismus“ umgedeutet, um mehr Selbstmitgefühl zu fördern.

Ziel des Ansatzes ist es, Verärgerung in Freundlichkeit zu verwandeln. Durch eine nachsichtigere Haltung, so das Buch, ließen sich Stress abbauen und die Lebensqualität steigern. Die Methode setzt auf kleine, aber praktische Veränderungen im alltäglichen Miteinander.**

Quelle