24 April 2026, 14:19

PETA enthüllt grausame Elefanten-Dressur im Wuppertaler Zoo mit Bullenhaken

Plakat für eine Münchner Zoo-Werbung mit Bildern eines Leoparden und einer Hauskatze und Text mit Zoo-Informationen.

PETA enthüllt grausame Elefanten-Dressur im Wuppertaler Zoo mit Bullenhaken

Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine afrikanischen Elefanten misszuhandeln. Neu veröffentlichtes Videomaterial zeigt Pfleger, die Bullenhaken einsetzen und die Tiere zwingen, für Besucher Kunststücke vorzuführen. Die Organisation fordert nun von Zoo und Stadtbehörden umgehendes Handeln.

Aufnahmen aus den Monaten Mai bis Juli 2018 belegen, wie Pfleger die Elefanten mit Bullenhaken pieksen und an ihren Stoßzähnen zerren. Die Tiere wurden gezwungen, für Fotos Positur anzunehmen und während besonderer Veranstaltungen unnatürliches Verhalten zu zeigen. PETA behauptet, diese Aktivitäten brächten dem Zoo zusätzliche Einnahmen, verursachten bei den Elefanten jedoch erheblichen Stress.

PETA hatte sich bereits zuvor an Oberbürgermeister Andreas Mucke und Fraktionen des Stadtrats gewandt, erhielt jedoch keine Antwort. Nun erneuert die Organisation ihre Forderung, der Wuppertaler Zoo solle auf "Protected Contact" umstellen – ein sichereres System, bei dem Pfleger und Elefanten stets getrennt bleiben. Die Biologin und PETA-Expertin Dr. Yvonne Würz bezeichnete die aktuelle Behandlung als "Grausamkeit" statt als Artenschutz oder Bildungsarbeit.

Die Missstände beschränken sich nicht auf Wuppertal: Ähnliche Vorfälle wurden auch in anderen deutschen Zoos dokumentiert. PETA verweist zudem auf den Fall des Elefantenbabys Tuffi, das bereits Anzeichen psychischer Belastung durch die Trainingsmethoden zeigt. Grundsätzlich lehnt die Organisation die Haltung von Elefanten in Gefangenschaft ab, da Zoos ihren komplexen Bedürfnissen nicht gerecht werden könnten.

PETA drängt auf ein Ende der Misshandlung und den Übergang zu tiergerechten Managementmethoden. Die aktuellen Praktiken des Zoos stehen weiterhin in der Kritik, es wird strengere Kontrolle gefordert. Ohne Eingreifen könnte sich das Wohl der Wuppertaler Elefanten weiter verschlechtern.

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