09 May 2026, 18:17

Osnabrücks neuer Film gegen häusliche Gewalt setzt auf nachhaltige Aufklärung

Eine Frau in einem weißen Hemd steht vor einem Gebäude mit einer Aussage über die Unterstützung von Opfern von Extremismus, insbesondere Frauen, mit Hilfe von Netzwerken und gemeinsamem Engagement.

Osnabrücks neuer Film gegen häusliche Gewalt setzt auf nachhaltige Aufklärung

Neuer Film gegen häusliche Gewalt: Osnabrücks Gleichstellungsbüro setzt auf nachhaltige Aufklärung

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Ein neuer Film, der für das Thema häusliche Gewalt sensibilisieren soll, wurde vom Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück veröffentlicht. Das mit Landesmitteln geförderte Projekt zielt darauf ab, das Recht auf ein gewaltfreies Leben durch ein kreatives und langfristig wirksames Medium zu veranschaulichen. Es knüpft an Jahre unterbrochener Kampagnenarbeit während der Pandemie an – darunter die Absage von Flashmobs in der Stadt.

Der Film entstand im Rahmen der Landesinitiative „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“ und zeigt Szenen aus ganz Osnabrück, darunter den historischen Friedenssaal im Rathaus. Patricia Heller, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, leitete die Produktion des visuellen Beitrags, um die Botschaft der Kampagne nachhaltig zu verbreiten.

Flashmobs, ein zentrales Element der Aktion, waren seit Beginn der Pandemie ausgesetzt worden. Ein solches Event am Nikolaiort soll nun 2023 wieder stattfinden. Der Film selbst wird künftig jährlich um den 14. Februar herum geteilt – dem offiziellen Aktionstag der Kampagne.

Osnabrücks Gleichstellungsbüro fungiert als Modellstandort im Kampf gegen häusliche Gewalt innerhalb der Initiative. Der Film betont globale Solidarität und das gemeinsame Recht auf Sicherheit und bietet eine dauerhafte Möglichkeit, die Reichweite der Kampagne zu erweitern.

Der fertige Film ist ab sofort auf der Website des Osnabrücker Gleichstellungsbüros abrufbar. Er soll jedes Jahr eingesetzt werden, um die Ziele der Kampagne zu unterstreichen. Die Rückkehr des Flashmobs am Nikolaiort im kommenden Jahr markiert einen erneuten Schub für Sichtbarkeit nach den pandemiebedingten Verzögerungen.

Quelle