Osnabrück sichert 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der Schölerberg-Turnhalle
Christos SchwitalOsnabrück sichert 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der Schölerberg-Turnhalle
Osnabrück hat 1,5 Millionen Euro an Bundesfördermitteln für die Sanierung der Turnhalle der Schölerberg-Berufsschule eingeworben. Die Mittel stammen aus dem bundesweiten Programm "Modernisierung kommunaler Sportstätten", das die Aufwertung veralteter Sporteinrichtungen in ganz Deutschland vorantreibt.
Bürgermeisterin Katharina Pötter bezeichnete die erfolgreiche Bewilligung als eine "willkommene Überraschung" und betonte den dringenden Sanierungsbedarf der 54 Jahre alten Anlage. Die 1970 erbaute Turnhalle leidet seit Langem unter baulichen Mängeln und energetischen Defiziten. Die Zweifeld-Sporthalle benötigt umfassende Modernisierungen, um heutige Standards zu erfüllen – darunter barrierefreie Zugänge für alle Nutzer:innen. Die Bundesgelder decken essenzielle Reparaturen und Verbesserungen ab und sichern so die langfristige Funktionsfähigkeit der Einrichtung.
Die Gesamtkosten der Sanierung werden auf etwa 6,9 Millionen Euro geschätzt. Osnabrücks Projekt setzte sich in einer hochkompetitiven ersten Runde durch, in der 3.600 Anträge um einen Anteil an 333 Millionen Euro konkurrierten. Wären alle eingereichten Vorhaben bewilligt worden, hätte der Bund eine Rechnung von insgesamt 7,5 Milliarden Euro zu tragen gehabt.
Die Förderung ermöglicht die Behebung struktureller Schwächen, energetischer Ineffizienzen und funktionaler Defizite des Gebäudes. Im Mittelpunkt stehen Modernisierungsarbeiten, die die Turnhalle als zentralen Sportstandort für Schüler:innen und die Öffentlichkeit erhalten sollen. Die Mittel fließen in dringend notwendige Aufwertungen einer Halle, die Osnabrück seit über fünf Jahrzehnten dient. Nach Abschluss der Arbeiten wird die sanierte Anlage einen sicheren, zugänglicheren Raum für schulische und öffentliche Nutzung bieten. Das Projekt könnte Maßstäbe für ähnliche Modernisierungsvorhaben in der Region setzen.






