Osnabrück fördert Start-ups mit zwei neuen Innovationsprojekten für nachhaltiges Wachstum
Herlinde JungferOsnabrück fördert Start-ups mit zwei neuen Innovationsprojekten für nachhaltiges Wachstum
Zwei neue Projekte zur Förderung von Innovation und Unterstützung von Start-ups in der Region Osnabrück haben grünes Licht erhalten. Der Lenkungsausschuss der Zukunftsregion StadtLandZukunft OS gab die Initiativen frei, die sich auf die Förderung junger Unternehmen und ein nachhaltiges Wachstum konzentrieren. Beide Vorhaben wurden mit Unterstützung der Innovationsagentur der Zukunftsregion entwickelt und können nun nach der finalen Bestätigung der Fördermittel umgesetzt werden.
Der unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter stehende Lenkungsausschuss stimmte einstimmig für das "Incubation Format für die Region Osnabrück (IFROS)" sowie das Projekt "unternehmenMACHEN". Dem Gremium gehören kommunale Verantwortungsträger, Wirtschaftsvertreter und zivilgesellschaftliche Akteure an, die über die Verteilung der verfügbaren Mittel entscheiden.
IFROS, ein Vorhaben der Wirtschaftsförderung Osnabrück, wird gemeinsam mit WIGOS und dem SmartCityHouse Osnabrück Unterstützung für innovative Ideen und Start-ups aufbauen. Ziel ist es, eine reibungslose Umsetzung sowohl in der Stadt als auch im gesamten Landkreis zu gewährleisten. Das Projekt "unternehmenMACHEN" der Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung hingegen zielt darauf ab, junge Unternehmen durch maßgeschneiderte Förderprogramme in der Region zu halten.
Beide Anträge wurden in enger Abstimmung mit der Innovationsagentur der Zukunftsregion ausgearbeitet. Nun warten die Projektverantwortlichen auf die endgültige Entscheidung der NBank, die den Start der Initiativen ermöglichen würde. Die Zukunftsregion StadtLandZukunft OS, die Ende 2022 offiziell anerkannt wurde, setzt sich für eine klimaneutrale Gesellschaft, eine Kreislaufwirtschaft und mehr Innovation in der Region ein.
Oberbürgermeisterin Pötter bezeichnete die Freigabe als ein starkes Signal für die Region und rief weitere Partner auf, eigene Projektideen einzureichen. Auch Landrätin Anna Kebschull begrüßte den kooperativen Förderansatz und äußerte die Hoffnung auf weitere Vorhaben, die die wirtschaftliche Zukunft Osnabrücks stärken werden.
Die beiden Projekte können nun voranschreiten, sobald die NBank ihre abschließende Prüfung abgeschlossen hat. Bei einer Bewilligung werden sie gezielte Unterstützung für Start-ups bieten und dazu beitragen, junge Unternehmen in der Region Osnabrück zu halten. Die Initiativen sind Teil eines umfassenderen Bestrebens, Innovation und Nachhaltigkeit in der gesamten Region voranzutreiben.






