Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Dienstleistungen betroffen
Klaus-Dieter StahrOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – Dienstleistungen betroffen
Die Stadt Oranienburg hat ihr Verwaltungsnetzwerk nach einem Cyberangriff vorsorglich abgeschaltet. Mit dieser Maßnahme sollen die Systeme während der laufenden Ermittlungen geschützt werden. Dadurch kam es zu Einschränkungen bei verschiedenen Dienstleistungen.
Das Netzwerk wurde am Donnerstagabend um 18 Uhr vom Netz genommen. Laut Angaben der Behörden wurden zwar die eigenen Systeme Oranienburgs nicht kompromittiert, doch der Angriff betraf 75.000 Firewalls des Typs, der auch von der Stadtverwaltung genutzt wird.
Bis Donnerstagabend blieb die Website der Stadt zwar online, wies jedoch auf eingeschränkte Dienstleistungen hin. Während der Abschaltung können Anwohner die Stadtverwaltung und kommunale Einrichtungen nur telefonisch erreichen. Auch das Bürgerbüro sagte seine Sprechstunden für Freitag ab.
Die Störungen werden voraussichtlich bis Freitag andauern. Durch die Abschaltung ist der Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen für die Bürger eingeschränkt. Bis zur Wiederaufnahme des normalen Betriebs bleiben die Telefonleitungen die einzige Möglichkeit, die Stadtverwaltung zu kontaktieren. Wann die Dienstleistungen vollständig wiederhergestellt werden, steht laut Behörden noch nicht fest.






