30 May 2026, 20:12

Olivia Rodrigo kontert Kritik an Babydoll-Kleid: "Warum müssen Frauen sich rechtfertigen?"

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo kontert Kritik an Babydoll-Kleid: "Warum müssen Frauen sich rechtfertigen?"

Popstar Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik, die ihr vorwirft, kindliche Mode sexualisiert zu haben. Der Streit entbrannte, nachdem sie in ihrem Musikvideo zu Drop Dead sowie bei einem jüngsten Auftritt in Barcelona Kleider im Babydoll-Stil trug. Nun bezeichnet sie die Empörung als „seltsam“ und hinterfragt, warum die Gesellschaft Frauen für die Art und Weise verantwortlich macht, wie Männer ihre Kleidung interpretieren.

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Ihr drittes Studioalbum You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love erscheint am 12. Juni und enthält die Singles Drop Dead und The Cure. Die als „Babydoll-Kleid-Affäre“ betitelte Debatte flammte auf, als Rodrigo in einem vollständig bedeckten, aber figurbetonten Babydoll-Kleid zu sehen war. Online-Kritiker warfen der Sängerin vor, der Stil – der an Kinder-Nachtwäsche erinnere – sei für eine erwachsene Künstlerin unangemessen. Rodrigo konterte, die Empörung offenbare tiefere Probleme im Umgang der Gesellschaft mit den Körpern von Frauen.

Im New York Times Popcast nannte Rodrigo die Vorwürfe „beunruhigend“. Sie betonte, es sei nie ihre Absicht gewesen, „sexy“ zu wirken, sondern vielmehr einen rebellischen, von Punk inspirierten Look zu verkörpern. Ihr Stil orientiere sich bewusst an feministischen Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love, die für ihre provokanten Modestatements bekannt sind.

Rodrigo wies zudem auf ein grundlegendes Problem hin: den Druck auf Frauen und Mädchen, die Wahrnehmung von Männern steuern zu müssen. Sie fragte, warum die Gesellschaft einerseits die Sexualisierung junger Frauen normalisiere, sie andererseits aber dafür beschäme. Courtney Love zeigte sich später solidarisiert, indem sie unterstützende Posts über Rodrigo in den sozialen Medien teilte.

Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Rodrigo die Veröffentlichung ihres neuen Albums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love am 12. Juni vorbereitet. Die Platte enthält die erfolgreichen Singles Drop Dead und The Cure, die bereits jetzt Diskussionen auslösen. Unterdessen sorgen ihre Aussagen zu Mode, Feminismus und Verantwortung weiterhin für breitere Debatten über Geschlechterrollen und Medien.

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