18 April 2026, 00:20

Oberasbach erhöht Grundsteuer: Sparpaket soll Haushaltskrise 2026 abwenden

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, Fußgängern, Strommasten, Gebäuden und der Citystate Sparkasse in Cebu City im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Oberasbach erhöht Grundsteuer: Sparpaket soll Haushaltskrise 2026 abwenden

Oberasbach erhöht Grundsteuer: Sparplan soll Haushalt 2026 retten

Die Stadt Oberasbach hat im Rahmen eines Konsolidierungskonzepts die Grundsteuer für Hausbesitzer angehoben. Der Stadtrat billigte nach langen Beratungen die Erhöhung, um den Haushalt für 2026 zu stabilisieren. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender finanzieller Belastungen – ohne externe Unterstützung drohe die Lage zu eskalieren, warnen Verantwortliche.

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Der neue Hebesatz der Grundsteuer B steigt auf 690 Punkte und betrifft damit alle bebauten und bebaubaren Grundstücke in der Stadt. Land- und forstwirtschaftliche Flächen bleiben von der Anpassung ausgenommen. Die Entscheidung fällt nach monatelangen Diskussionen; der Haushaltsentwurf wurde erst Ende Februar 2026 finalisiert.

Um die Insolvenz abzuwenden, hat die Verwaltung bereits Rücklagen aufgebraucht und Investitionskredite aufgenommen. Hilfen aus München wurden abgelehnt, sodass die Kommune die Deckungslücke nun allein schließen muss. Zudem wurden geplante Sanierungen der Jahnhalle gestrichen, um Mittel freizumachen.

Ein Projekt bleibt jedoch dringend: Die Pestalozzi-Schule muss ihre Ganztagsbetreuung bis Sommer 2028 ausbauen. Da der Baubeginn nicht verschoben werden kann, wächst der Druck, den Haushalt zügig zu verabschieden. Der gesamte Plan bedarf nun noch der Genehmigung durch die Rechtsaufsicht des Landkreises, bevor er in Kraft tritt.

Mit der Steuererhöhung und Kürzungen bei den Ausgaben will Oberasbach bis 2026 die Finanzen konsolidieren. Ohne Landeszuschüsse setzt die Stadt auf höhere Grundsteuereinnahmen und Einsparungen, um handlungsfähig zu bleiben. Die Maßnahmen seien unverzichtbar, betonen die Verantwortlichen, um gesetzliche Vorgaben einzuhalten und die Grundversorgung aufrechtzuerhalten.

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