30 April 2026, 02:15

Nioh 3 überzeugt mit neuem Kampfsystem – doch die Story enttäuscht viele Fans

Offenes Buch aus *Fifty-Three Stations of the Tokaido* mit einem Samurai in traditioneller Rüstung, der ein Schwert und einen Schild hält, mit Text und einem hellblauen Himmel als Hintergrund.

Nioh 3 überzeugt mit neuem Kampfsystem – doch die Story enttäuscht viele Fans

Nioh 3 ist erschienen – und bringt ein gemischtes Echo aus Lob und Kritik von Spielern wie Rezensenten mit sich. Der neueste Action-Rollenspiel-Titel von Koei Tecmo baut auf seinen Vorgängern auf und bietet tiefgründigere Kämpfe sowie eine offener gestaltete Welt. Doch nicht alle Aspekte des Spiels kommen bei der Zielgruppe gleichermaßen gut an.

Das Kampfsystem sticht als größte Stärke des Spiels hervor. Spieler können nun zwischen zwei unterschiedlichen Spielstilen wählen – Samurai und Ninja –, was der ohnehin schon komplexen Kampfmechanik zusätzliche Tiefe verleiht. Kritiker heben diesen Aspekt als eine der größten Stärken des Titels hervor und bezeichnen ihn als sowohl belohnend als auch anspruchsvoll.

Auch das Gegner- und Bosdesign erhält hohe Anerkennung, einige Medien nennen es gar den "Höhepunkt des Genres". Die kreative Gestaltung dieser Begegnungen sorgt dafür, dass das Spielerlebnis fesselnd bleibt – selbst wenn andere Elemente schwächeln.

Mit den sogenannten "offenen Zonen" verlagert sich Nioh 3 von einem linearen Leveldesign hin zu einer explorativeren Struktur. Diese diskreten Gebiete verleihen dem Spiel einen offenen Welt-Charakter, bewahren dabei aber die markante Intensität der Reihe. Die Handlung selbst wird jedoch weitgehend als vergesslich kritisiert – viele beschreiben sie als bloße Füllmasse zwischen den Kämpfen.

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Qualitätsverbesserungen wie die automatische Inventarverwaltung sollen einige der typischen Reibungspunkte der Serie glätten. Die technische Performance sorgt hingegen für geteilte Reaktionen: Sowohl PS5- als auch PC-Spieler melden Probleme, doch diese trüben den Kernspaß nicht entscheidend.

Wie erwartet überhäuft Nioh 3 die Spieler erneut mit Beute und mehrschichtigen Fortschrittssystemen – ein Ansatz, der zwar polarisiert, aber zum Markenzeichen der Reihe geworden ist. Mit einer Metacritic-Wertung von 86 reiht sich das Spiel trotz seiner Schwächen problemlos unter die Spitzenvertreter des Genres ein.

Zum Premierenpreis von 80 Euro positioniert sich Nioh 3 als hochwertiger Action-RPG-Titel. Zwar ziehen die dünne Story und technische Macken Kritik auf sich, doch das Kampfsystem und das Weltdesign überzeugen die meisten Rezensenten. Für Fans der Serie wiegen die Stärken des Spiels die Kosten und die Schwächen offenbar auf – und rechtfertigen so den Kauf.

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