Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Gewaltprävention und Chancengerechtigkeit stärken
Klaus-Dieter StahrNeue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Gewaltprävention und Chancengerechtigkeit stärken
Maria Carroccio Ricchiuti hat im April das Amt der neuen Gleichstellungsbeauftragten in Solingen übernommen. Sie folgt auf Aldona Fenz, die die Position bis zu diesem Jahr innehatte, bevor sie sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwandte. Ricchiuti bringt ein soziologisches Studium sowie langjährige Erfahrungen in der Gemeinwesenarbeit in ihre neue Rolle ein.
Ricchiuti ist ausgebildete Soziologin mit einem Masterabschluss in Community Development. Vor ihrer jetzigen Berufung arbeitete sie als Fachkraft für soziale Bildung im Kommunalen Integrationszentrum sowie als Quartiersmanagerin in Hasseldelle. Seit Ende 2018 leitet sie zudem die städtische Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" in Solingen.
Zu ihren Schwerpunkten in der neuen Funktion gehören die Förderung von fairer Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt. Ein zentrales Anliegen wird die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Ricchiuti strebt an, die Lücke zwischen den gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben und deren praktischer Umsetzung im Alltag zu schließen.
Um diese Ziele zu erreichen, setzt sie auf Zusammenarbeit und offenen Dialog. Dabei wird sie eng mit der lokalen Verwaltung sowie der breiten Öffentlichkeit zusammenarbeiten. Ihre fachliche Expertise und umfangreiche Berufserfahrung sollen die Gleichstellungsarbeit in ganz Solingen stärken.
Ricchiutis Amtsantritt markiert eine neue Phase für die Gleichstellungsinitiativen in Solingen. Ihre Pläne betonen Kooperation, praktisches Handeln und die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Stadtverwaltung wird in den kommenden Jahren auf ihre Führung setzen, um diese Vorhaben voranzubringen.






