Mönchengladbachs CO₂-Bilanz stagniert trotz steigender Energiekosten und Modernisierungen
Klaus-Dieter StahrMönchengladbachs CO₂-Bilanz stagniert trotz steigender Energiekosten und Modernisierungen
Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt kaum Fortschritte bei der CO₂-Bilanz seiner städtischen Gebäude
Trotz Bemühungen um mehr Effizienz blieb der CO₂-Ausstoß der kommunalen Immobilien in Mönchengladbach im Jahr 2024 mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert. Steigende Kosten und veränderte Energienutzung haben jedoch neue Pläne für digitale Aufrüstungen und ein besseres Monitoring angestoßen.
Die Energieausgaben der Stadt stiegen 2024 auf 10,7 Millionen Euro – eine Steigerung um 1,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Dabei blieb der Stromverbrauch mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) fast konstant. Der Erdgasverbrauch lag stabil bei 50,4 Millionen kWh, während der Heizölverbrauch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh anstieg.
Schulen als größte Energieverbraucher Schulgebäude waren mit 49 Prozent des gesamten Strom- und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs in städtischen Liegenschaften die größten Energiefresser. Der Bericht umfasste über 350 Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratmetern.
Eine kürzlich abgeschlossene Modernisierung der Beleuchtung kostete 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe aus einer Bundesförderung stammte. Künftig plant das Gebäudemanagement Mönchengladbach (gmmg), veraltete Stromzähler durch digitale Modelle zu ersetzen. Zudem sollen Wasser- und Wärmezähler in einer zentralen Datenplattform gebündelt werden, um den Verbrauch präziser zu erfassen.
Höhere Kosten, mehr Heizöl – trotz stabiler Emissionen Obwohl die Gesamtemissionen konstant blieben, stiegen die Energiekosten der Stadt, und der Heizölverbrauch nahm zu. Mit der Einführung neuer digitaler Überwachungssysteme soll die Effizienz gesteigert und langfristig die Betriebskosten für Mönchengladbachs öffentliche Gebäude gesenkt werden.






