13 March 2026, 10:11

Meppen wird zum Wasserstoff-Drehkreuz für Deutschlands grüne Industriezukunft

Ein detaillierter Weltkarten-Poster, der geplante Öl- und Gas-Pipelines zeigt, mit Ländern, Großstädten, Gewässern und begleitendem Text, der die Zwecke und Vorschläge der Pipelines beschreibt.

Meppen wird zum Wasserstoff-Drehkreuz für Deutschlands grüne Industriezukunft

Meppen soll zu einem zentralen Knotenpunkt im wachsenden deutschen Wasserstoffnetz werden. Die Stadt wird über die Pipeline Nordsee-Ruhr-Link III an das nationale System angebunden – eine 122 Kilometer lange Strecke, die von Bunde nach Wettringen verläuft. Der Baubeginn ist für Ende 2026 geplant, der Betrieb soll im Folgejahr aufgenommen werden.

Die Leitung wird in Meppen zwei direkte Anschlussstellen in Versen und Rühlerfeld aufweisen, die es lokalen Unternehmen ermöglichen, über T-Stücke an das Wasserstofftransportnetz anzudocken. Dieses Projekt ist Teil einer umfassenden Initiative zur Dekarbonisierung der Industrie und zur Ansiedlung neuer Investitionen in der Region Emsland.

Bis März 2026 hatten drei zentrale Akteure – die Gemeinde Werlte, der Energiekonzern RWE und der Chemiehersteller Evonik – ihre Pläne zur Anbindung an das Netz bestätigt. Weitere regionale Partner wie EWE Netz und das kommunale Versorgungsunternehmen Schüttorf-Emsbüren haben ebenfalls Anschlüsse gesichert.

Niedersachsens Wirtschaftsminister hat die strategische Bedeutung des Emslands für Deutschlands Wasserstoffzukunft hervorgehoben. Meppen selbst ist von Anfang an in den Aufbau der regionalen Wasserstoffinfrastruktur eingebunden und positioniert sich damit als zentraler Akteur der Energiewende.

Mit der Fertigstellung der Pipeline 2027 wird Meppen in das deutsche Wasserstoff-Kernnetz integriert. Unternehmen vor Ort erhalten direkten Zugang zu sauberen Energiequellen, was die Dekarbonisierung der Industrie vorantreibt. Zudem soll das Projekt durch die Gewinnung weiterer Investitionen das Wirtschaftswachstum in der Region stärken.

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