05 May 2026, 10:15

Mediashop steht vor Verkauf von Immobilien und Nutzungsrechten in der Insolvenz

Werbung aus dem frühen 20. Jahrhundert mit einem Mann in Anzug und Krawatte in einem Auto, mit fetter Schrift, die die Installation eines Unternehmens-Telefons bewirbt, vor einem gelben Hintergrund mit blauem Himmel und weißen Wolken.

Mediashop steht vor Verkauf von Immobilien und Nutzungsrechten in der Insolvenz

Mediashop GmbH verkaufen Vermögen und Nutzungsrechte

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Die in Neunkirchen ansässige Teleshopping-Firma Mediashop GmbH steht kurz davor, ihre operativen Vermögenswerte und Grundstücksrechte noch in dieser Woche zu veräußern. Das insolvente Unternehmen, das rund 160 Mitarbeiter beschäftigt, arbeitet mit Investoren zusammen, um seine Zukunft zu sichern. Eine unabhängige Bewertung hat den Wert des Firmenhauptsitzes auf 5,23 Millionen Euro taxiert.

Bisher scheiterten Verhandlungen zwischen der Hausbank des Unternehmens und einer Investorengruppe an einer Einigung über die Nutzung der Unternehmenszentrale. Das Grundstück umfasst 6.566 Quadratmeter, wobei ein dreistöckiges Gebäude 2.670 Quadratmeter Nutzfläche bietet. Mediashop zahlt derzeit jährlich fast 14.000 Euro Erbbauzins für ein Erbbaurecht, das bis 2078 läuft.

Die Bank hält eine Grundschuld von bis zu 5,5 Millionen Euro auf dem Gelände, während die tatsächlichen Verbindlichkeiten bei 3,9 Millionen Euro liegen. Der Insolvenzverwalter Michael Lentsch führt die Verhandlungen mit den Investoren, um das Unternehmen zu retten. Der Plan sieht vor, die Anzahl der TV-Kanäle von 172 auf 30 zu reduzieren und gleichzeitig die Marktführerschaft von Mediashop in Österreich, Deutschland und der Schweiz wiederherzustellen.

Der Verkauf der Vermögenswerte und Nutzungsrechte von Mediashop soll in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Gelingt das Geschäft, ermöglicht es der Investorengruppe, die Unternehmensstruktur neu auszurichten. Das Ergebnis wird über die Zukunft der 160 Mitarbeiter und die Position des Unternehmens im Teleshopping-Markt entscheiden.

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