28 March 2026, 14:15

Mainzer Frühlingsfest 2026 bringt das Feuerwerk zurück – trotz Nachhaltigkeitsdebatte

Große Menschenmenge auf einem Musikfestival mit beleuchteter Bühne, Performern, Bannern, Zelten links und Feuerwerk am dunklen Himmel.

Mainzer Frühlingsfest 2026 bringt das Feuerwerk zurück – trotz Nachhaltigkeitsdebatte

Der Mainzer Messeverein hat beschlossen, das Feuerwerk zum Rheinischen Frühlingsfest 2026 zurückzubringen. Dies folgt auf die Johannisnacht 2024, bei der erstmals eine Drohnen-Lichtshow das traditionelle Feuerwerksfinale ersetzte. Nun planen die Veranstalter ein zweites Feuerwerk während des Festes am Samstag, 11. April.

2025 hatte die Mainzer Johannisnacht ihr übliches Feuerwerk durch eine Drohnenshow ersetzt. Die Entscheidung fiel nach Hinweisen von Stadtvertretern, darunter der damaligen Kulturdezernentin Marianne Grosse, die auf veränderte öffentliche Einstellungen und Umweltbedenken verwies. Auch Bürgermeister Nino Haase unterstützte den Wechsel und argumentierte, Drohnen Shows seien nachhaltiger und hinterließen einen bleibenden Eindruck.

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Die Drohnenshow kostete über 30.000 Euro – fast das Doppelte der 17.000 Euro, die ein klassisches Feuerwerk gekostet hätte. Trotz der höheren Ausgaben testeten die Veranstalter das neue Format. Doch die öffentliche Resonanz scheint nun eine Rolle bei der Kehrtwende gespielt zu haben.

Marco Sottile, Vorsitzender des Messevereins, räumte ein, man müsse evaluieren, wie die Drohnenshow angekommen sei. Jetzt steht fest: Beim Rheinischen Frühlingsfest 2026 kehrt das Feuerwerk zurück. Zur Eröffnung gibt es eine Show am Rheinufer, ein zweites Feuerwerk ist für den 11. April geplant. Der Verein finanziert die Feuerwerke selbst und betont, dass sie trotz laufender Debatten über ihre Sinnhaftigkeit weiterhin große Zuschauerzahlen anziehen.

Die Entscheidung des Messevereins zeigt eine Reaktion auf die öffentliche Nachfrage – trotz früherer Umwelt- und Kostenbedenken. Das Festival 2026 wird nun mit zwei Feuerwerken an die Tradition anknüpfen. Die Veranstalter wollen die Reaktionen weiter beobachten, während sie zwischen Spektakel und Nachhaltigkeit abwägen.

Quelle