09 May 2026, 08:14

Krach fordert Wegner zum Tennismatch – und schärfere Mietpreisbremse für Berlin

Eine Gruppe von Menschen marschiert eine von Bäumen gesäumte Straße entlang und hält ein Transparent mit der Aufschrift "Klima-Krise ist eine Krise", mit parkenden Fahrzeugen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Krach fordert Wegner zum Tennismatch – und schärfere Mietpreisbremse für Berlin

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD für die anstehende Berliner Wahl, stellt die Wohnungsfrage in den Mittelpunkt seines Wahlkampfs. Er fordert schärfere Mietpreisbremse und hat sogar Berlins regierenden Bürgermeister Kai Wegner zu einem Tennismatch wegen des Themas herausgefordert. Der Vorstoß kommt, während Krach ein neues stadtweites Mietspiegelregister als großen Fortschritt für Mieter hervorhebt.

Krach betont immer wieder, dass die Bewältigung der Berliner Wohnungsnot seine oberste Priorität sein werde. Das geplante Mietspiegelregister, das Anfang 2027 eingeführt werden soll, bezeichnete er als „Game-Changer“ für Mieter, die mit steigenden Kosten kämpfen. Zudem fordert er eine bundesweite Opt-out-Klausel, die es Ländern ermöglichen würde, bei Bedarf strengere Mietpreisbremse wieder einzuführen.

Der SPD-Kandidat warnte auch Vermieter, die Mieter ausnutzen: Ab 2027 würden Mietpreiskontrolleure mit Inspektionen beginnen. Er machte sich die Einrichtung der Berliner Mietenschiedsstelle zueigen – ein Schritt, der ursprünglich von der SPD in ihrer Regierungszeit vorangetrieben worden war.

In einer persönlichen Spitze forderte Krach Bürgermeister Wegner zu einem Tennismatch auf. Als Spielort schlug er den gleichen Platz vor, an dem Wegner einst während eines großen Stromausfalls in Berlin angetreten war. Krach erklärte, er sei bereit, „jederzeit und überall“ zu spielen – wenn Wegner nur die Adresse nenne.

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Krachs Wahlkampf setzt stark auf Wohnungspolitik, mit Versprechen auf strengere Mietkontrollen und neuen Mieterschutz. Das geplante Mietspiegelregister und die mögliche Opt-out-Klausel sollen Berlin mehr Handlungsspielraum gegen steigende Kosten geben. Seine Herausforderung an Wegner verleiht der politischen Debatte über die Zukunft des Wohnens in der Stadt eine persönliche Note.

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