Keine Kerosin-Knappheit in Deutschland – doch die Preise steigen weiter
Klaus-Dieter StahrKeine Kerosin-Knappheit in Deutschland – doch die Preise steigen weiter
Deutschland wird in diesem Sommer nach Angaben von Verkehrsminister Patrick Schnieder keine Kerosin-Knappheit erleben. Zwar räumte er steigende Treibstoffkosten ein, betonte jedoch, dass die inländische Produktion stabil bleibe.
Schnieder unterstrich, dass die deutschen Raffinerien über ausreichende Kapazitäten verfügten, um die Nachfrage zu decken. Das Problem liege nicht in der Versorgung, sondern in den höheren Preisen für Flugtreibstoff.
Der Minister regte zudem an, dass Urlauber stattdessen inländische Reiseziele in Betracht ziehen könnten. Er hob die „wunderbaren Ferienorte innerhalb Deutschlands“ als kostengünstige Alternative hervor.
Die Situation steht damit im deutlichen Kontrast zu Teilen Ostasiens, wo Lieferengpässe zu einer Verknappung des Flugangebots führen könnten. In diesen Regionen könnten die Ticketpreise aufgrund begrenzter Treibstoffbestände weiter steigen.
Deutsche Reisende können demnach mit einer stabilen Versorgung an Flugtreibstoff rechnen, auch wenn die Kosten voraussichtlich hoch bleiben. Schnieders Äußerungen zielen darauf ab, Bedenken zu zerstreuen und gleichzeitig den Tourismus im Inland zu fördern. Gleichzeitig könnten internationale Reisende in Asien mit weiteren Einschränkungen und höheren Preisen konfrontiert werden.






