Justin Müller wechselt zu den Eagles: Spielmacher mit regionaler Verbundenheit
Herlinde JungferJustin Müller wechselt zu den Eagles: Spielmacher mit regionaler Verbundenheit
Justin Müller, ein 30-jähriger Kreisläufer, wechselt von Bundesliga-Aufsteiger HSG Wetzlar zu den Eagles. Der erfahrene Spielmacher bringt nicht nur handballerisches Können mit, sondern auch eine persönliche Verbindung zur Region – seine Frau stammt aus Duisburg. Sein Wechsel folgt auf eine herausragende Saison, in der er maßgeblich zum Erfolg seines bisherigen Teams beitrug.
Müller begann seine Karriere bei ART Düsseldorf und TV Korschenbroich, bevor er bei TuSEM Essen durchbrach. Dort spielte er eine zentrale Rolle beim Aufstieg des Teams in die Bundesliga. Nach einem Zwischenstopp in Dänemark kehrte er vor einem Jahr nach Deutschland zurück und schloss sich HSG Wetzlar an.
Erst am vergangenen Sonntag erzielte Müller das entscheidende Tor beim 30:24-Heimsieg gegen Kiel und führte seine Mannschaft damit zum Sieg. Der vielseitige Spieler glänzt als Spielmacher, ist regelmäßig unter den Torschützen und stärkt gleichzeitig die Abwehr. Abseits des Platzes verbindet er seine Profi-Karriere im Handball mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement – zudem arbeitet er remote für ein EdTech-Startup.
Handball-Legende Stefan Kretzschmar lobt Müllers Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins sowie sein taktisches Gespür. Der sportliche Leiter der Eagles, Stefan Meler, setzt gezielt auf regionale Top-Talente, was Müller zum idealen Kandidaten macht. Die Rückkehr des Paares nach Duisburg bedeutet für Müller und seine Frau zudem eine persönliche Heimkehr.
Mit Müller gewinnt das Team nicht nur einen routinierten Spieler, sondern auch einen Akteur, der die hiesige Handballkultur kennt. Seine Fähigkeit, sowohl die Offensive als auch die Defensive zu prägen, wird in der kommenden Saison eine Schlüsselrolle spielen.






