Italo droht Bahn-Monopol der Deutschen Bahn zu brechen – doch der Streit um Gleisnutzung blockiert Expansion
Luka BoucseinItalo droht Bahn-Monopol der Deutschen Bahn zu brechen – doch der Streit um Gleisnutzung blockiert Expansion
Ein Streit zwischen Italo und der Deutschen Bahn über den Zugang zum deutschen Schienennetz ist entbrannt. Der italienische Bahnbetreiber plant zwar, 2028 auf den deutschen Markt zu expandieren, doch die Spannungen um faire Nutzungsbedingungen für die Gleise bleiben bestehen.
Italo hat angekündigt, bis 2028 seine Dienste in Deutschland aufnehmen zu wollen. Das Unternehmen strebt eine direkte Konkurrenz zur Deutschen Bahn auf der Langstrecke an. Doch die Verhandlungen über die Trassennutzung sind ins Stocken geraten, was zu öffentlicher Kritik seitens der Italo-Führung geführt hat.
Italo-Chef Gianbattista La Rocca warnte, dass die Deutsche Bahn ihr Monopol im Fernverkehr behalten werde, falls keine baldige Einigung erzielt werde. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen die Bedingungen für die Nutzung der deutschen Schieneninfrastruktur, die Italo als benachteiligend für neue Wettbewerber bezeichnet. Ohne eine Lösung könnten sich die Expansionspläne des italienischen Unternehmens verzögern oder auf Hindernisse stoßen.
Die Pattsituation unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen für Neueinsteiger im deutschen Bahnsektor. Ob Italos geplanter Marktstart 2028 gelingt, hängt nun von der Beilegung des Streits mit der Deutschen Bahn ab. Eine Entscheidung über die Netzwerkzugangsbedingungen könnte darüber entscheiden, ob im Fernverkehr endlich Wettbewerb Einzug hält.






