17 April 2026, 02:13

Inflation 2026: Warum Energie teurer wird, während Milchprodukte günstiger sind

Das Brandenburgische Tor in Berlin, Deutschland, mit einem gelben Schild, auf dem "Öl- und Gaskrieg" steht, im Vordergrund vor einem bewölkten Himmel.

Inflation 2026: Warum Energie teurer wird, während Milchprodukte günstiger sind

Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg zeigen zu Beginn des Jahres 2026 gemischte Trends

Während sich die Inflation in beiden Regionen bis Februar abschwächte, entwickelten sich die Preise für Lebensmittel und Energie im März gegenläufig. Bei manchen Milchprodukten gab es deutliche Preissenkungen, doch die Energiekosten stiegen weiter an.

Im Februar 2026 lag die Inflationsrate in Berlin unter 2 %, in Brandenburg betrug sie genau 2 %. Bis März waren die Verbraucherpreise in der Hauptstadt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,5 % gestiegen, in Brandenburg sogar um 2,8 %.

Energie bleibt teuer, Lebensmittel werden günstiger Die Energiekosten trieben die Preise in beiden Regionen nach oben: In Berlin stiegen die Ausgaben um 6,7 % im Jahresvergleich, in Brandenburg sogar um 8,5 %. Gleichzeitig sanken die Preise für bestimmte Lebensmittel deutlich.

Besonders stark verbilligten sich Milchprodukte. In Berlin kostete Butter 22,9 % weniger als im März 2025, Quark war 21,0 % günstiger. In Brandenburg fielen die Preise noch stärker: Butter verbilligte sich um 26,3 %, Quark um 28,3 %.

Gespaltene Preisentwicklung belastet Haushalte Die Zahlen zeigen ein zwiespältiges Bild für Verbraucher: Während die Energiekosten weiter stiegen und die Haushaltsbudgets belasteten, sanken die Preise für Grundnahrungsmittel – insbesondere Milchprodukte – in beiden Regionen spürbar. Insgesamt blieb die Teuerungsrate moderat, wobei Brandenburg leicht über den Berliner Werten lag.

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