Hygienemängel in tausenden Betrieben: Behörden schreiten hart durch
Herlinde JungferHygienemängel in tausenden Betrieben: Behörden schreiten hart durch
Lebensmittelkontrolleure in der gesamten Region haben in den letzten Monaten ihre Überwachung von tausenden Betrieben intensiviert. Bei ihren Kontrollen deckten sie weit verbreitete Hygienemängel auf, die zu Bußgeldern, Verwarnungen und sogar Betriebsschließungen führten.
Die neuesten Zahlen zeigen einen deutlichen Fokus auf die Durchsetzung der Vorschriften: Sowohl routinemäßige als auch ungeplante Kontrollen fanden in Städten wie Braunschweig, Wolfsburg und Goslar statt. Alleine in Braunschweig führten die Behörden im Jahr 2025 insgesamt 748 geplante Inspektionen durch, zusätzlich zu 231 weiteren Kontrollen, die durch Beschwerden oder Nachfassungen ausgelöst wurden. Dabei wurden bei 684 Betrieben Verstöße gegen Hygienevorschriften festgestellt.
Im benachbarten Wolfsburg wurden 2025 insgesamt 246 Verstöße registriert, weitere 44 kamen im frühen Jahr 2026 hinzu. Die Behörden leiteten dort im selben Zeitraum in 57 Fällen weitere Maßnahmen ein. Im Landkreis Goslar wurden 1.061 Betriebe überprüft, wobei 2025 insgesamt 297 und Anfang 2026 weitere 111 Verstöße aufgedeckt wurden.
Auch in anderen Gebieten war die Kontrolldichte ähnlich hoch: Im Landkreis Gifhorn wurden 616 Betriebe geprüft, in Wolfenbüttel 243. Mit 2.078 kontrollierten Betrieben führte Braunschweig die Statistik an, gefolgt von Salzgitter (1.403) und Wolfsburg (950).
Bei festgestellten Verstößen reagierten die Behörden mit Beratungsgesprächen, offiziellen Verwarnungen und – in schweren Fällen – mit Betriebsschließungen. Sowohl angekündigte als auch überraschende Kontrollen dienten dazu, die Einhaltung der Lebensmittelsicherheitsstandards zu gewährleisten.
Die Inspektionen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, die Hygienestandards im Gastgewerbe und Lebensmittelhandwerk der Region aufrechtzuerhalten. Da tausende Betriebe regelmäßig unter die Lupe genommen werden, kommen je nach Schwere der Verstöße unterschiedliche Maßnahmen zum Einsatz – von Verwarnungen bis hin zu Schließungen. Die Daten spiegeln einen konsequenten Ansatz bei der Überwachung und Ahndung von Verstößen in den Jahren 2025 und Anfang 2026 wider.






