Herthas Linus Gechter droht neuer Schulter-Rückschlag nach EM-Quali-Aus
Christos SchwitalHerthas Linus Gechter droht neuer Schulter-Rückschlag nach EM-Quali-Aus
Hertha BSCs Verteidiger Linus Gechter erleidet einen erneuten Rückschlag mit seiner Schulter – er musste im U21-EM-Qualifikationsspiel Deutschlands gegen Griechenland vorzeitig vom Platz. Die Verletzung wirft Fragen auf, da sie dieselbe Schulter betrifft, die bereits im September 2024 operiert worden war und ihn monatelang außer Gefecht gesetzt hatte. Der Verein hat bisher weder eine Diagnose noch einen Zeitplan für seine Rückkehr bestätigt.
Gechter verließ das U21-Spiel wegen Schulterschmerzen frühzeitig. Dies folgt auf einen schweren Zusammenstoß mit Teamkollege Jordan Zeefuik in der vergangenen Saison, der eine Operation und eine lange Pause zur Folge hatte. Herthas medizinisches Team hat eine MRT-Untersuchung angesetzt, um das Ausmaß der aktuellen Verletzung zu beurteilen.
Die Situation kommt für Hertha BSC denkbar ungünstig: Der 21-Jährige ist als Stammkraft in der Innenverteidigung gesetzt. Angesichts des anstehenden Spiels am Samstag gegen Dynamo Dresden (Anpfiff um 20:30 Uhr MEZ, live auf RTL Nitro und Sky) werden nun Alternativen wie Pascal Klemens oder Toni Leistner in Betracht gezogen.
Die Trainer haben noch keine konkreten Pläne für Gechters Rückkehr genannt, räumen aber das Risiko eines erneuten Rückfalls ein. Sein Ausfall würde eine Lücke in der Abwehr hinterlassen – besonders problematisch nach seinen konstant starken Leistungen in den letzten Monaten.
Der Verein wartet zunächst auf die MRT-Ergebnisse, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Sollte Gechter ausfallen, dürften Klemens oder Leistner gegen Dresden in die Startelf rücken. Die Verletzung bringt zusätzliche Unsicherheit in Herthas defensive Planung für den Rest der Saison.






