24 April 2026, 06:12

Handwerkspräsident fordert Senkung der Stromsteuer statt kurzfristiger Spritpreis-Entlastung

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Handwerkspräsident fordert Senkung der Stromsteuer statt kurzfristiger Spritpreis-Entlastung

Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), hat sich gegen geplante staatliche Senkungen der Energiesteuern ausgesprochen. Stattdessen forderte er die Verantwortlichen auf, sich auf die Reduzierung der Stromsteuer zu konzentrieren, um die finanzielle Belastung von Unternehmen und Haushalten zu verringern. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Staat durch stark gestiegene Spritpreise Rekordsteuereinnahmen erzielt.

Dittrich argumentierte, dass eine Kürzung der Energiesteuern keine langfristigen wirtschaftlichen Vorteile für das Land bringen würde. Er warnte, dass eine vorübergehende Deckelung der Spritpreise zwar kurzfristige Entlastung bieten könnte, aber kein nachhaltiges Wachstum fördere.

Angesichts der derzeitigen Mehreinnahmen des Staates durch hohe Kraftstoffpreise schlug Dittrich vor, diese Gelder umzuschichten. Sein Lösungsansatz sieht vor, die Stromsteuer für alle Verbraucher zu senken – ein Schritt, von dem er sich einen stärkeren und nachhaltigeren Wirtschaftsimpuls verspricht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Über Sofortmaßnahmen hinaus plädierte Dittrich für eine umfassendere Strategie, die über die aktuelle Krise hinausweist. Er betonte die Notwendigkeit von Politiken, die langfristige Stabilität fördern, statt auf schnelle, aber begrenzte Lösungen zu setzen.

Der Vorschlag des ZDH-Präsidenten zielt darauf ab, die Stromkosten zu senken, anstatt die Energiesteuern anzupassen. Durch die Nutzung der staatlichen Mehreinnahmen aus den Spritpreisen zur Reduzierung der Abgaben strebt er eine breitere wirtschaftliche Entlastung an. Sein Plan setzt zudem auf einen langfristigen Ansatz, um wiederholte kurzfristige Eingriffe zu vermeiden.

Quelle