03 April 2026, 16:18

Hagenbad verschärft Sicherheitsregeln nach tragischen Badeunfällen mit Kindern

Ein Schwimmbad mit einem Stuhl in der Mitte, umgeben von Sicherheitskegeln und einem Geländer und einem Schild an der Wand, das verfügbare Schwimmausrüstung anzeigt.

Hagenbad verschärft Sicherheitsregeln nach tragischen Badeunfällen mit Kindern

Hagenbad GmbH startet neue Sicherheitsoffensive zur Vermeidung von Badeunfällen

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Die Hagenbad GmbH hat eine neue Sicherheitskampagne gestartet, um Ertrinkungsunfälle in ihren Schwimmbädern zu verhindern. Anlass sind zwei tragische Vorfälle mit kleinen Kindern im Westfalenbad in den vergangenen zwei Jahren. Künftig gelten strengere Einlassregeln und Aufklärungsprogramme, um die Aufsicht und das Sicherheitsbewusstsein zu verbessern.

Im Westfalenbad hatte es in den letzten Jahren zwei Ertrinkungsunfälle gegeben, bei denen ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge in getrennten Vorfällen verunglückt waren. Diese Ereignisse führten zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen in allen Hagener Bädern.

Ab dem 1. April dürfen Kinder unter zehn Jahren das Westfalenbad und die Hagener Freibäder nur noch in Begleitung einer Aufsichtsperson ab 16 Jahren betreten. Jede erwachsene Begleitperson darf dabei höchstens zwei Kinder gleichzeitig beaufsichtigen. Stichprobenkontrollen sollen die Einhaltung der neuen Regeln sicherstellen.

Auch für Kinder unter 14 Jahren gibt es Einschränkungen: Ohne das Bronze-Schwimmabzeichen ist ein unbegleiteter Besuch der Bäder nicht mehr möglich. Ziel ist es, die Risiken für weniger geübte Schwimmer zu verringern.

Neben den neuen Vorschriften führt die Hagenbad GmbH eine ganzjährige Informationskampagne durch. An Sicherheits-Aktionstagen werden Familien über Gefahren im Schwimmbad und Notfallmaßnahmen aufgeklärt. Zudem bietet das Westfalenbad zwölf Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder sowie 35 Schwimmkurse an – von Anfängern bis zum Silber-Schwimmabzeichen.

Die Änderungen erfolgen als Reaktion auf die beiden Ertrinkungsunfälle in Hagener Bädern. Durch strengere Aufsicht, Aufklärungsveranstaltungen und Schwimmkurse soll die Sicherheit nachhaltig verbessert werden. Die Kampagne läuft das ganze Jahr über, um künftige Unfälle zu verhindern.

Quelle