Großrazzia in Freiburg: Polizei nimmt E-Scooter und manipulierte Zweiräder ins Visier
Luka BoucseinGroßrazzia in Freiburg: Polizei nimmt E-Scooter und manipulierte Zweiräder ins Visier
Großrazzia der Polizei in Freiburg am Donnerstag, den 11. Juni
In Freiburg fand am Donnerstag, den 11. Juni, eine groß angelegte Polizeiaktion statt. Der Schwerpunkt lag auf Straftaten im Zusammenhang mit zweirädrigen Fahrzeugen. An der Razzia beteiligten sich Beamte mehrerer Reviere sowie der städtische Ordnungsdienst.
Eingesetzt wurden Teams der Polizeistationen Haslach, Rieselfeld und Weingarten sowie der Freiburger Kommunalvollzugsdienst. Im Fokus standen Verstöße mit Rollern, E-Scootern und Fahrrädern.
Bei den Kontrollen beschlagnahmten die Beamten vier E-Scooter und Crossbikes. Zudem deckten sie sechs Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis auf, die auf illegale technische Veränderungen zurückgingen. Sieben Verstöße gegen die Pflichtversicherung wurden dokumentiert.
Die Behörden ermitteln wegen des Verdachts eines gestohlenen Fahrrads und zweier weiterer möglicher Eigentumsdelikte, nachdem manipulierte Fahrgestellnummern entdeckt worden waren. Ein separater Fall von Fahrunfallflucht mit einem unbekannten Rollerfahrer wird ebenfalls untersucht – die Polizei fahndet aktiv nach dem Fahrer.
Neben der Verkehrskontrolle leisteten die Beamten in zwei medizinischen Notfällen in der Nähe der Kontrollpunkte Unterstützung für den Rettungsdienst.
Die Aktion führte zu zahlreichen Beschlagnahmungen und Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Eigentumsdelikten. Zudem halfen die Einsatzkräfte bei medizinischen Notfällen und setzen die Suche nach dem Unfallflüchtigen fort.






