18 April 2026, 20:13

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen, mit Text unten, der "Kohlebergbau-Katastrophe in England das Ende" lautet.

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Großbrand auf Deponie Eichelbuck in Freiburg am Sonntag, 29. März 2026

Auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg brach am Sonntag, dem 29. März 2026, ein großes Feuer aus. Die Flammen erfassten einen gewaltigen Komposthaufen aus zerkleinerten Pflanzenabfällen, der bis zu sechs Meter hoch aufgetürmt war. Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus, nachdem gegen 11:25 Uhr der Alarm ausgelöst worden war.

Das Feuer konzentrierte sich auf einen Komposthaufen mit einer Grundfläche von 10 mal 20 Metern. Aufgrund der Größe und der Beschaffenheit des Materials mussten die Feuerwehrleute schweres Gerät einsetzen, um den brennenden Kompost zunächst zu verteilen, bevor sie die Flammen bekämpfen konnten. Zwei Radlader, ein Bagger und mehrere Tanklöschfahrzeuge kamen zum Einsatz.

Rund 45 Feuerwehrkräfte – sowohl Berufs- als auch Freiwillige – arbeiteten daran, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Das Wasser wurde in einem Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert, unterstützt von einem Tanklöschfahrzeug, das auf einem nahegelegenen Flugplatz stationiert war. Die Löscharbeiten dauerten fast neun Stunden und endeten erst gegen 20 Uhr.

Die Behörden vermuten, dass sich das Feuer durch Selbstentzündung entfacht haben könnte. Wahrscheinlich hatten Gärungsprozesse in den organischen Abfällen so viel Hitze entwickelt, dass das Material in Brand geriet.

Der Vorfall erforderte ein abgestimmtes Vorgehen mehrerer Einsatzteams und den Einsatz spezieller Technik. Die Feuerwehr konnte die Flammen schließlich löschen, nachdem der Kompost verteilt und über einen längeren Zeitraum Wasser eingesetzt worden war. Die genauen Ursachen werden noch untersucht.

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