24 March 2026, 20:13

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und E-Müllwagen für saubere Luft

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" verkündet und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und E-Müllwagen für saubere Luft

Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) senkt Emissionen der Fahrzeugflotte mit zweistufigem Konzept

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) reduzieren die Schadstoffemissionen ihrer Fahrzeugflotte mit einem zweistufigen Ansatz: Fast alle der über 120 Fahrzeuge wurden auf synthetischen Diesel umgestellt, während gleichzeitig Elektro-Müllwagen getestet werden. Erste Rückmeldungen von Mitarbeitenden und Anwohner:innen unterstreichen die Vorteile leiserer und sauberer Abläufe.

Als Übergangslösung setzt das Unternehmen auf HVO100, einen synthetischen Diesel aus hydrierten Abfallölen und -fetten. Der Kraftstoff treibt mittlerweile nahezu jedes Fahrzeug der Flotte an – von Müllwagen bis zu Kehrmaschinen. Allein diese Umstellung spart jährlich rund 1.800 Tonnen CO₂ ein.

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Zudem liefen im Sommer und Winter Testphasen mit einem elektrischen Müllfahrzeug. Beschäftigte berichteten von geringerer Lärmbelastung und weniger Vibrationen im Vergleich zu herkömmlichen Dieselmodellen. Auch Anwohner:innen nahmen die leiserere Arbeitsweise und die umweltfreundlichere Betriebsweise positiv wahr.

Trotz des Wechsels zu HVO100 bleibt die langfristige Elektrifizierung der Flotte das Ziel. Das Unternehmen betont, dass künftige E-Fahrzeuge ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden müssen, um die eigenen Dekarbonisierungsziele zu erfüllen.

Die Umstellung auf HVO100 dient dabei als Brückentechnologie auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung. Mit erfolgreichen Tests und gesenkten Emissionen treibt die GEB die nachhaltige Abfallwirtschaft weiter voran. Die nächsten Schritte hängen nun davon ab, ausreichend erneuerbare Energien für die geplanten Elektrofahrzeuge zu sichern.

Quelle