06 May 2026, 03:05

Gifhorns neue Bürgermeisterkandidatin will Mühlenmuseum stoppen und Bürgerbeteiligung stärken

Ein Venn-Diagramm mit drei überlappenden Kreisen, die im Zentrum mit "Gemeinschaftsverantwortung" beschriftet sind und durch Pfeile verbunden sind, vor einem hellen, bunten Hintergrund.

Gifhorns neue Bürgermeisterkandidatin will Mühlenmuseum stoppen und Bürgerbeteiligung stärken

Jacqueline Kleinhans kandidiert als Bürgermeisterin in Gifhorn für die neu gegründete Bürgerinitiative Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt. Die Gruppe fordert tiefgreifende Veränderungen, darunter eine vollständige Überprüfung des umstrittenen Mühlenmuseums-Projekts. Kritiker werfen vor, dass die Sanierungskosten Gelder von dringenderen Vorhaben wie Schulen abziehen.

Kleinhans, ausgebildete Pädagogin mit zehnjähriger Erfahrung als Schulsozialarbeiterin in Gifhorn, positioniert sich als Kandidatin abseits der klassischen Parteipolitik. Ihr Wahlkampf konzentriert sich auf Transparenz, faktenbasierte Entscheidungen und eine stärkere Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik. Die Initiative Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt motiviert aktiv Einwohner, sich zu engagieren, für den Stadtrat zu kandidieren und Verantwortung zu übernehmen.

Eines ihrer zentralen Anliegen ist die Neubewertung des Mühlenmuseums, dessen Kosten ihrer Meinung nach das städtische Budget überlasten. Die Gruppe fordert eine grundlegende Prüfung – gegebenenfalls mit Abriss oder alternativer Nutzung des Geländes. Kleinhans schlägt zudem klarere Konzepte für ungenutzte städtische Immobilien vor, etwa die Umwandlung des Ratsweinkellers in ein Standesamt.

Das Programm der Initiative setzt auf offene, bürgerorientierte Politik. Durch den Bruch mit etablierten Parteistrukturen will sie eine breite Wählerschaft ansprechen und frische Lösungen für lokale Probleme anbieten.

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Falls gewählt, planen Kleinhans und Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt, die Prioritäten auf Bildung und eine effizientere Verwendung öffentlicher Mittel zu verlagern. Zu ihren Vorschlägen gehören die Streichung oder Umnutzung kostspieliger Projekte wie des Mühlenmuseums sowie mehr Transparenz bei kommunalen Entscheidungen. Ihr Erfolg könnte die Mittelvergabe in Gifhorn neu gestalten und die Einbindung der Bürger stärken.

Quelle