Gifhorns Mühlenmuseum droht der Kollaps – Stadt muss jetzt handeln
Christos SchwitalGifhorns Mühlenmuseum droht der Kollaps – Stadt muss jetzt handeln
Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – dringende Sanierung nötig
Das Mühlenmuseum in Gifhorn leidet unter schwerwiegenden baulichen Schäden, die umgehend behoben werden müssen, um weiteren Verfall zu verhindern. Durch jahrelange Vernachlässigung hat sich der Zustand des Gebäudes massiv verschlechtert: Tragbalken sind von Holzwurm befallen, Dachziegel bröckeln. Ohne sofortiges Handeln drohen die Sanierungskosten stark anzusteigen.
Der private Betreiber des Museums ist in die Insolvenz gerutscht und kann die notwendigen Instandhaltungsarbeiten nicht mehr finanzieren. Daher muss die Stadt Gifhorn nun eingreifen, um die Standfestigkeit des Gebäudes zu sichern. Behörden warnen, dass weitere Verzögerungen die Schäden verschlimmern und die Kosten in die Höhe treiben werden.
Die Stadtverwaltung schlägt vor, 280.000 Euro aus dem Haushalt 2026 für die dringendsten Reparaturen bereitzustellen. Der Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über den Antrag abstimmen, da die Lage kein Aufschub duldet. Der Erhalt des Museums gilt als öffentliches Interesse – nicht zuletzt wegen seiner historischen Bedeutung.
Hinzu kommen aktuelle Probleme: Gegen den früheren Betreiber wurden Strafanzeigen erstattet, das Unternehmen ist pleite. Die Bausubstanz leidet unter maroden Stützkonstruktionen und undichten Dachabschnitten – hier ist schnelles Handeln gefragt, um bleibende Schäden abzuwenden.
Sollte der Haushaltsbeschluss durchgehen, würden die 280.000 Euro zunächst die akutesten strukturellen Mängel beheben. Ziel der städtischen Maßnahmen ist es, das Gebäude zu stabilisieren und weiteren Verfall zu stoppen. Ohne diese Investition wird sich der Zustand des Museums weiter verschlechtern – mit deutlich höheren Folgekosten.






