Fürth plant Ampeln mit Waltraud und Mariechen statt klassischem Ampelmännchen
Christos SchwitalFürth plant Ampeln mit Waltraud und Mariechen statt klassischem Ampelmännchen
In Fürth könnte ein Vorschlag traditionelle Fußgängerampeln durch lokale Figuren ersetzen. Die CSU-Stadtratsfraktion hat vorgeschlagen, an der Comödiplatz Waltraud und Mariechen abzubilden. Die Idee soll das Comödie-Theater der Stadt würdigen und das Flair des Viertels aufhellen.
Volker Heißmann, der Schöpfer der Kultfiguren, unterstützt den Plan. Er schlug vor, Mariechen in einem kleeblattgemusterten Kleid für das Grünsignal und Waltraud in Rot für das Stoppzeichen zu verwenden.
Bundesweite Vorschriften erlauben solche kreativen Gestaltungen, sofern sie sofort erkennbar bleiben und die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen. Andere deutsche Städte haben bereits ähnliche Ampelfiguren problemlos eingeführt.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Eine endgültige Entscheidung über die neuen Figuren wird für später im Jahr erwartet. Falls genehmigt, würden die Figuren das klassische Ampelmännchen an der Comödiplatz ersetzen. Die Änderung würde die kulturellen Bezüge Fürths betonen und den Straßen der Stadt eine einzigartige Note verleihen. Sicherheit und rechtliche Aspekte werden das Endergebnis prägen.






