05 June 2026, 19:07

Fulda testet 24-Stunden-Gründung für Unternehmen als bundesweites Vorbild

Schnellere Grundlagen: Fulda wird Pilotstadt

Fulda testet 24-Stunden-Gründung für Unternehmen als bundesweites Vorbild

Fulda als eine von neun Modellkommunen für schnelle Unternehmensgründungen ausgewählt

Fulda wurde als eine von neun Pilotstädten ausgewählt, um ein neues, beschleunigtes Verfahren für Unternehmensgründungen zu testen. Das Projekt „Schnellere Gründung“ zielt darauf ab, Bürokratie abzubauen und Anmeldungen zu beschleunigen. Mit diesem Schritt will die Stadt Selbstständigen den Einstieg erleichtern – digitaler und unkomplizierter.

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Im Rahmen des Projekts arbeiten Fulda und die benachbarte Gemeinde Petersberg zusammen. Beide kooperieren mit Landes- und Bundesbehörden, um Gründungsprozesse zu vereinfachen. Das Ziel: ein vollständig digitales Verfahren, das nicht länger als 24 Stunden dauert.

Zu den zentralen Neuerungen gehören die Bündelung von Verwaltungsleistungen online und eine effizientere Vernetzung der Register. Zudem wird das „Once-Only-Prinzip“ angewendet – Gründer müssen künftig dieselben Angaben nicht mehrfach einreichen. Die Maßnahmen sollen Bürokratie reduzieren und mehr Menschen zur Selbstständigkeit motivieren.

Dass Fulda als Modellstandort ausgewählt wurde, unterstreicht seinen Modernisierungskurs. Die hier gewonnenen Erkenntnisse fließen in ähnliche Reformen in ganz Hessen ein. Das Engagement der Stadt sendet ein klares Signal für die Förderung von Gründergeist in der Region.

Das neue System macht die Existenzgründung in Fulda schneller und weniger kompliziert. Digitale Anmeldungen und weniger behördliche Hürden helfen angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern, schneller durchzustarten. Bei Erfolg könnte das Projekt bundesweit zum Vorbild für vereinfachte Gründungsverfahren werden.

Quelle