02 May 2026, 16:11

Friedliche Kundgebungen und kleinere Zwischenfälle am 1. Mai in Braunschweig

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Demonstration auf einer Straße in Washington, D.C., mit Schildern und Fahrrädern, vor einem Gebäude und einem klaren blauen Himmel am 21. Januar 2020.

Friedliche Kundgebungen und kleinere Zwischenfälle am 1. Mai in Braunschweig

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig am „Tag der Arbeit“ – friedlich, aber mit kleineren Zwischenfällen

In Braunschweig fanden am Freitag im Rahmen des Internationalen Tags der Arbeit mehrere Demonstrationen statt. Die Stadt erlebte sowohl gewerkschaftliche Aufmärsche als auch eine rechtsextreme Kundgebung, bei denen sich Menschen an verschiedenen Orten versammelten. Während die meisten Veranstaltungen friedlich verliefen, meldete die Polizei über den Tag verteilt kleinere Vorfälle.

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Der Tag begann mit dem traditionellen „Tag der Arbeit“-Aufmarsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der um 11 Uhr am Burgplatz startete. Rund 1.800 Teilnehmende zogen zum Bürgerpark, bevor die Veranstaltung gegen 12:30 Uhr endete.

Eine zweite DGB-Demonstration unter dem Motto „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ startete um 13:05 Uhr an der Konrad-Adenauer-Straße. Gleichzeitig hielt die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden ab. Die Polizei leitete den NPD-Aufmarsch um, um Auseinandersetzungen mit den DGB-Demonstrant:innen zu vermeiden.

Einige DGB-Teilnehmende schlossen sich einer Gegenkundgebung gegen die NPD am Hauptbahnhof an. Während der rechtsextremen Veranstaltung wurden Eier geworfen, allerdings gab es keine Verletzungen oder Sachschäden. Die Behörden verzeichneten vereinzelte Vorfälle, darunter zwei Angriffe auf Polizeibeamte und einen Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Bis 17:15 Uhr waren alle Demonstrationen beendet. Die Polizei bestätigte, dass die Proteste trotz der Spannungen weitgehend geordnet blieben.

Der Tag zeigte in Braunschweig ein Nebeneinander von gewerkschaftlicher Solidarität und rechtsextremer Präsenz. Zwar kam es zu kleineren Störungen, schwere Verletzungen oder größere Ausschreitungen blieben jedoch aus. Die Polizei hatte die Lage unter Kontrolle, bis sich alle Versammlungen am frühen Abend auflösten.

Quelle