Florianstag in Berlin: Einsatzkräfte fordern mehr Respekt gegen wachsende Gewalt
Christos SchwitalFlorianstag in Berlin: Einsatzkräfte fordern mehr Respekt gegen wachsende Gewalt
Berlins Schornsteinfeger, Feuerwehrleute und Polizisten versammelten sich am Florianstag, um Rettungskräfte zu ehren
Unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ kamen am Florianstag Schornsteinfeger, Feuerwehrleute und Polizisten in Berlin zusammen, um die Arbeit von Einsatzkräften zu würdigen – vor allem angesichts zunehmender Angriffe auf sie. Auch der regierende Bürgermeister Kai Wegner nahm an der Feier in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes teil.
Der jährlich am 4. Mai begangene Florianstag ehrt den Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger. In diesem Jahr stand die Veranstaltung besonders im Zeichen der wachsenden Besorgnis über Gewalt gegen Rettungskräfte. Die Organisatoren betonten die Notwendigkeit von mehr Respekt und Solidarität.
Die nun bereits zum vierten Mal stattfindende Initiative hat bisher rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Schornsteinfeger, Feuerwehrteams und Polizisten standen gemeinsam, um die täglichen Risiken zu würdigen, denen Einsatzkräfte ausgesetzt sind. Wegner schloss sich ihrem Appell an, die Angriffe auf diejenigen zu beenden, die die Öffentlichkeit schützen.
Die Teilnehmer versammelten sich in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes, wo Reden und Ehrungen stattfanden. Die Veranstaltung unterstrich die Botschaft: Angriffe auf Retter müssen aufhören.
Die Zeremonie vereinte zentrale Rettungsdienste im Kampf gegen Gewalt. Bisher wurden über 10.000 Euro für die Unterstützung von Einsatzkräften gesammelt. Die Organisatoren hoffen, dass die jährliche Veranstaltung weiterhin das Bewusstsein schärft und den Respekt für ihre unverzichtbare Arbeit fördert.






