08 June 2026, 20:09

Flexo in Salzgitter: Droht 2027 das Aus für den beliebten On-Demand-Verkehr?

Flexo am Abgrund? Bürgermeister Klingebiel kämpft dafür

Flexo in Salzgitter: Droht 2027 das Aus für den beliebten On-Demand-Verkehr?

Ungewisse Zukunft für den On-Demand-Verkehr Flexo in Salzgitter – Finanzierungsstreit eskaliert

Der On-Demand-Verkehrsdienst Flexo in Salzgitter steht vor einer unsicheren Zukunft, während die Diskussionen über die weitere Finanzierung an Fahrt aufnehmen. Der Service, der im Januar 2022 vom Regionalverband Großraum Braunschweig eingeführt wurde, hat sich zu einem wichtigen Bestandteil des lokalen Nahverkehrs entwickelt. Nun setzt sich Oberbürgermeister Frank Klingebiel dafür ein, das Angebot über das Jahr 2026 hinaus zu verlängern – doch die Finanzierung bleibt fraglich.

Ursprünglich wurde Flexo in Salzgitter mit starker regionaler Unterstützung gestartet: Der Regionalverband übernahm 75 Prozent der Kosten, während die Stadt die verbleibenden 25 Prozent trug. Später wurde das Verhältnis auf eine paritätische Aufteilung von 50 zu 50 angepasst.

Mittlerweile hat sich der Service zu einer geschätzten Ergänzung des städtischen Verkehrsnetzes entwickelt und arbeitet Hand in Hand mit der KVG Braunschweig und DB Regio. Klingebiel lobt seine Rolle dabei, Lücken im Angebot von Bussen und Zügen zu schließen.

Doch der Regionalverband plant, seine Förderung ab dem 1. Januar 2027 komplett einzustellen. Der Oberbürgermeister bezeichnet diesen Schritt als inakzeptabel und fordert den Verband auf, seinen 50-Prozent-Anteil beizubehalten. Offiziell wird er langfristige finanzielle Unterstützung beantragen und schlägt vor, Flexo in den Stadtteilen Salzgitter-Bad und Salzgitter-Thiede auch nach 2026 fortzuführen.

Am 30. September wird der Stadtrat über den Vorschlag des Oberbürgermeisters abstimmen. Bei einer Zustimmung folgt als nächster Schritt die Sicherung einer weiteren Kofinanzierung durch den Regionalverband.

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Die Zukunft von Flexo hängt nun vom anstehenden Ratsbeschluss und der Reaktion des Regionalverbands ab. Ohne verlängerte Förderung könnte der Service 2027 eingestellt werden – und würde damit eine Lücke im Salzgitteraner Verkehrsangebot hinterlassen. Klingebiels Vorstoß zielt darauf ab, dies zu verhindern. Die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei den kommunalen und regionalen Verantwortlichen.

Quelle