09 May 2026, 16:11

Energiekrise trifft Zoos: Wie Wildparks mit steigenden Stromkosten kämpfen

Ein Miniaturmodell eines Zoos mit Besuchern, umgeben von Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras und einem Zaun, vor einer Hintergrundwand mit Text unten.

Energiekrise trifft Zoos: Wie Wildparks mit steigenden Stromkosten kämpfen

Deutsche Zoos und Wildparks kämpfen mit steigenden Energiekosten

Zoos und Wildparks in ganz Deutschland stehen vor wachsenden finanziellen Herausforderungen, da die Energiepreise weiter steigen. Einige Einrichtungen haben bereits ihren Betrieb angepasst, während andere auf erneuerbare Energien setzen, um die Kosten zu senken.

Im Wildpark Stöckheim machen die Energiekosten derzeit etwa 2,5 Prozent der Gesamtausgaben aus. Bisher hat der Park jedoch nicht seine Tierbestände reduziert. Andere Einrichtungen haben dagegen bereits Tiere an andere Standorte abgegeben oder auf die Haltung bestimmter Arten verzichtet, um Kosten zu sparen.

Der Zoo Braunschweig geht einen anderen Weg und baut seine Kapazitäten für grüne Energie aus. Bereits jetzt betreibt er eine 80-kW-Photovoltaikanlage sowie kleinere Solaranlagen. Nun plant der Zoo, weitere 12 kW Solarstrom hinzuzufügen und eine 10-kW-Batteriespeichereinheit zu installieren. Einen Verkauf oder eine Verlegung von Tieren aufgrund der Energiekrise schließt der Zoo kategorisch aus.

Das Artenschutzzentrum Grasleben hat Photovoltaikmodule installiert, um den hohen Energiebedarf wärmeliebender Arten zu decken. Wie der Zoo Braunschweig hat auch diese Einrichtung keine Pläne, ihre Tierbestände zu verringern. Der Wildpark Essehof hingegen setzt auf eine Biomasseheizung, die ihm mehr energetische Unabhängigkeit verschafft.

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Der Umstieg auf erneuerbare Energien hilft einigen Parks, die Kosten zu bewältigen, ohne bei der Tierhaltung sparen zu müssen. Solarausbau, Biomasseheizungen und Batteriespeicher erweisen sich als wirksame Maßnahmen, um die steigenden Ausgaben abzufedern. Bisher verzichten die meisten Einrichtungen auf drastische Schritte wie den Verkauf oder die Abgabe von Tieren.

Quelle