Drei Tage Warnstreik: Nahverkehr in Hannover und Göttingen steht still
Luka BoucseinDrei Tage Warnstreik: Nahverkehr in Hannover und Göttingen steht still
Warnstreiks im Nahverkehr: Hannover und Göttingen drei Tage lang betroffen
Beschäftigte im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Hannover und Göttingen werden in den kommenden drei Tagen Warnstreiks durchführen. Die von der Gewerkschaft ver.di ausgerufenen Arbeitsniederlegungen folgen auf gescheiterte Tarifverhandlungen. Bus- und Straßenbahnmitarbeiter:innen werden die Arbeit niederlegen, was in beiden Städten mit erheblichen Einschränkungen einhergehen dürfte.
In Göttingen beginnen die Streiks am Sonntag, den 19. Mai, mit der Bildung von Streikposten ab 4:30 Uhr. Beschäftigte der Göttinger Verkehrsbetriebe und von RegioBus beteiligen sich an der Aktion, die bis Montag, den 20. Mai, andauert. Zudem ist für Sonntag um 9:30 Uhr eine Kundgebung in Göttingen geplant.
In Hannover legen Mitarbeiter:innen der Üstra am Montag, den 20. Mai, und Dienstag, den 21. Mai, die Arbeit nieder. Am Montag findet um 10:30 Uhr eine Demonstration statt, während sich die Streikenden am Dienstag am Betriebshof Glocksee versammeln.
Stefanie Weiß, stellvertretende Landesbezirksleiterin von ver.di in Niedersachsen-Bremen, kritisierte die Arbeitgeber scharf, weil diese sich weigerten, in sinnvolle Verhandlungen einzutreten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 1. Juni angesetzt.
Die Streiks werden den Bus- und Straßenbahnverkehr in beiden Städten drei Tage lang beeinträchtigen. Pendler:innen müssen mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Weitere Gespräche zwischen ver.di und den Arbeitgebern sind für Anfang Juni geplant.






