Deutsche Hockey-Teams zwischen Sieg und Niederlage bei extremer Hitze
Herlinde JungferDeutsche Hockey-Teams zwischen Sieg und Niederlage bei extremer Hitze
Die deutschen Hockeymannschaften haben in den letzten Spielen gemischte Ergebnisse erzielt. Während die Männer das Finale der FIH Pro League verloren, sicherten sich die Frauen einen deutlichen Sieg und einen Platz in der höchsten WM-Kategorie. Extreme Hitze prägte das Finale, mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius.
Die deutsche Männermannschaft um Kapitän Thies Prinz traf im Endspiel der FIH Pro League auf Spanien. Trotz der glühenden Hitze unterlagen sie mit 2:5. Im Gesamtklassement belegte das Team den sechsten Platz.
Auf Seiten der Frauen führte Kapitänin Linnea Weidemann ihre Mannschaft zu einem 5:1-Erfolg gegen China in derselben Liga. Dieser Sieg sicherte ihnen die Teilnahme an der höchsten WM-Gruppe. Weidemann, die für den Berliner HC spielt, ist die einzige der vier Spielerinnen, die noch in Berlin aktiv ist. Auch Lena Micheel und Johannes Große vertreten Deutschland auf nationaler Ebene.
Die Frauenmannschaft blickt nach ihrer starken Leistung zuversichtlich auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. Die Männer, trotz der Niederlage, wollen sich in künftigen Turnieren verbessern. Beide Teams setzen weiterhin auf Schlüsselspieler wie Weidemann, Prinz, Micheel und Große.
