10 June 2026, 10:11

Dehoga-Präsident fordert rasche Entscheidung zur einheitlichen Wochenarbeitszeit vor Sommerpause

Vor Spitzentreffen im Kanzleramt: Dehoga-Chef warnt vor Klassenkampf und fordert neues Arbeitszeitgesetz

Dehoga-Präsident fordert rasche Entscheidung zur einheitlichen Wochenarbeitszeit vor Sommerpause

Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Schimke, hat vor dem Krisengipfel im Kanzleramt zu raschem Handeln aufgerufen. Er betonte die Dringlichkeit eines klaren Signals zur Einführung einer einheitlichen Wochenarbeitszeit noch vor der Sommerpause.

Schimke unterstrich die Eilbedürftigkeit des geplanten Arbeitszeitgesetzes. Von der Koalitionsspitze erwarte er, die vereinbarten Reformen ohne Verzögerung voranzutreiben. „Die Politiker müssen jetzt liefern“, warnte er – die Zeit werde knapp.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Kritik übte er an der Forderung von DGB-Chefin Yasmin Fahimi nach verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorgemodellen. Solche Maßnahmen würden weder das Wachstum ankurbeln noch die Jobchancen verbessern, argumentierte Schimke. Stattdessen erhöhten sie den bürokratischen Aufwand und die tatsächlichen Kosten für die Unternehmen.

Große Hoffnungen setzt der Branchenverband in den Gipfel. Schimke betonte, dass selbst die Gewerkschaften stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft bräuchten. „Pragmatismus statt Klassenkampf“ sei der richtige Weg, erklärte er.

Laut Schimke könnte der Gipfel eine Wende bei zentralen Arbeitsmarktreformen einläuten. Er warnt jedoch, dass steigende Lohnnebenkosten mehrere Vorhaben gefährdeten. Im Fokus stehe weiterhin, vor der Sommerpause praktikable Lösungen zu finden.

Quelle